VHS ist nun „mittendrin statt nur dabei”

Von: hes
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Vertraute Gesichter an neuer Stelle: VHS-Leiterin Hubertine Peters (re.) und ihre Mitarbeiterin Maria Willems sind ab sofort für alle Angelegenheiten rund um die Eifeler Volkshochschule in der Einheit B21 im Himo in Imgenbroich zu finden und zu erreichen. Foto: Heiner Schepp

Imgenbroich. 22 Jahre fristete die Schaltzentrale der Eifeler Volkshochschule ein eher unauffälliges Dasein in der vierten Etage des Monschauer Rathauses. Seit wenigen Tagen nun ist die Eifel-VHS „mittendrin statt nur dabei”, um den Slogan eines bekannten TV-Sportsenders zu zitieren.

In der Einheit B21 im Imgenbroicher Himo hat das Büro der Volkshochschule einen neuen zentralen und gut erreichbaren Platz gefunden.

„Das bedeutet für uns schon eine erhebliche Arbeitserleichterung und -verbesserung”, sprach VHSA-Leiterin Hubertine Peters für sich und auch ihre „gute Seele”, Sekretärin Maria Willems, die wie sie selbst seit 1987 für die Südkreis-Volkshochschule im Monschauer Rathaus gearbeitet hat.

Der Impuls, ins Himo nach Imgenbroich umzuziehen, kam von der neuen Bürgermeisterin Margareta Ritter: „Wir haben zunächst daran gedacht, die VHS im künftigen Servicebereich im Erdgeschoss des Rathauses unterzubringen, dann aber doch den Platz hier im Himo, gleich neben den Seminarräumen der Volkshochschule für noch besser gehalten”, erläuterte Ritter.

Nicht nur für Hubertine Peters und Maria Willems, die 1987 nach der Trennung von Stolberger und Eifeler VHS gemeinsam in Monschau anfingen, sind nun viele Wege kürzer. Auch die Dozenten und nicht zuletzt die „Schüler” der Eifel-VHS können ihre Erledigungen nun bequem im Himo tätigen. Wer mit dem Pkw oder Fahrrad kommt, im rückwärtigen Bereich zwischen Himo und Windrad parkt und den Eingang „B” nutzt, ist in einer Minute am VHS-Büro. Die rechts liegende Stahltreppe führt gleich hoch zum Volkshochschul-Bereich mit Büros und Unterrichtsräumen.

„Wir möchten mit der Veränderung die VHS damit nicht nur räumlich erweitern und zentraler postieren, sondern auch ihre Perspektiven verbessern”, erläuterte Margareta Ritter und verwies auf steigende Nachfrage im Bereich der Erwachsenenbildung. Das Nachholen von Schulabschlüssen, Weiterbildung vor allem im Computerbereich, Bildungswochen oder das Städteregions-Projekt „Lernen vor Ort” sind da die Schlagworte.

Leiterin Hubertine Peters bestätigt: „Unser Ferienprogramm mit drei einwöchigen Kursen in den Bereichen PC und Sprachen beispielsweise hat sich voll etabliert und wird sehr gut angenommen.” Das liege auch an den sehr schönen neuen Räumen im Himo, meinte Peters. „So dankbar wir für Räumlichkeiten in den Schulen sind, so sind sie doch nicht jedermanns Sache”, so die VHS-Leiterin. Im Himo dagegen profitieren beide Seiten vom neuen Mieter, „denn mit der VHS kommt auch ein Stück mehr Leben ins Himo”, so Magga Ritter.

Die Bürgermeisterin wünschte „der VHS in den neuen Räumen wachsende Teilnehmerzahlen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre”. Dass mit dem Umzug der VHS wieder eine Institution aus der Altstadt hoch nach Imgenbroich abwandere, wollte Margareta Ritter nicht überbewerten: „Das Herz der Volkshochschule sollte dort schlagen, wo auch die Erwachsenenbildung stattfindet”, meinte Ritter und unterstrich: „Das Rathaus dagegen gehört in die Altstadt, und daran wird sich auch niemals etwas ändern.”
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