Nordeifel - VfL Vichttal - SV Rott: Duell der Trainerbrüder

VfL Vichttal - SV Rott: Duell der Trainerbrüder

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. „Wir haben zwar sieben Tore gegen einen unmittelbaren Konkurrenten geschossen, aber wir sollten nicht zu euphorisch sein, denn wir haben nur zwei Spiele in Folge gewonnen“, trat Jürgen Lipka, nach dem 7:2 Erfolg des Nordeifeler Landesligisten, SV Rott gegen Germania Lich Steinstraß kräftig auf die Euphoriebremse.

„Als wir die Negativserie hatten, habe ich nicht auf die Mannschaft gehauen, dafür muss ich sie jetzt auch nicht besonders loben“, erklärte er seine Zurückhaltung und verzichtete auf weitere Lobeshymnen.

Umstellung führt zum Erfolg

Diese hatte auch er verdient, denn nach den Ladehemmungen in den letzten Wochen hatte der Trainer sich dafür entschieden, Hasan Er von der Außenbahn mehr ins Zentrum zu beordern und hatte damit die richtige Entscheidung getroffen. Der 19-jährige Türke setzte die Trainerorder um, erzielte vier Tore und avancierte damit zum Matchwinner.

Wer sich nach zwei Siegen in Folge beim Rotter Coach unbeliebt machen will, der braucht nur zu behaupten, dass der Klassenerhalt jetzt schon in trockenen Tüchern sei. Dem widerspricht der Trainer vehement: „Wir sind noch lange nicht am Ziel, dafür wird man in dieser Saison bestimmt 38 Punkte brauchen. Die müssen wir mit unserem schweren Restprogramm aber erst einmal holen.“

Der Verweis des Trainers auf das schwere Restprogramm schon zutreffend. Am aktuellen Spieltag reisen die Rotter zum VfL Vichttal, dann folgen noch die Auswärtspartien bei Germania Teveren, Arminia Eilendorf und Germania Burgwart. Vor heimischer Kulisse geht es noch gegen FC Düren-Niederau, Hertha Walheim und Westwacht Aachen. Alles andere als leichte Aufgaben.

Am Sonntag steht aber für den Rotter Coach zuerst das Duell gegen Bruder Udo auf dem Spielplan. Für den Trainer des VfL Vichttal läuft es in der zweiten Saisonhälfte auch nicht gerade wunschgemäß. Zwei Siege, vier Unentschieden und drei Niederlagen stehen in der bisherigen Rückrundenbilanz, die nicht den Vorstellungen der Vichttaler entspricht.

Jürgen Lipka weiß, dass sein Bruder noch größere personelle Probleme hat als noch vor Wochen. Am Sonntag muss der Vichttaler Coach allein drei Rotsünder ersetzen. „Wenn sie komplett sind, zählen sie schon zu den besten Mannschafen der Liga“, weiß Jürgen Lipka.

Er will aber den personellen Notstand seines Bruders ausnutzen: „Ihnen werden einige gute Leute fehlen, dadurch haben wir schon eine gute Chance, den dritten Sieg in Folge nachzulegen.“

Damit würde der SV drei weitere wichtige Zähler auf dem Weg zum Klassenerhalt einsammeln. Erfreulich dürfte daher für Jürgen Lipka sein, dass er wieder mit Kadir Dogan planen kann.

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