Verzicht auf Eintritt macht sich bezahlt

Von: ho
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Beim Lammersdorfer Heimatverein blickt man optimistisch in die Zukunft. Georg Schruff, Kassiererin Astrid Skropke, Inge Scheen, Gerd Skropke und Bernd Mertens (v.l.) konnten auf der Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken. Neben Schriftführerin Lioba Wynands-Görke fehlt vom Vorstand auf dem Bild der 2. stellvertretende Vorsitzende Bernd Hamacher. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. In der Statistik schlagen beim Verein für Heimatgeschichte und Dorfkultur Lammersdorf 667 Mitglieder zu Buche, womit man in Simmerath sicherlich mit zu den größten Vereinen zählt. „Erfreulich ist dabei vor allem“, so Vereinsvorsitzender Georg Schruff auf der Mitgliederversammlung des Heimatvereins, die am vergangenen Freitag im Lammersdorfer Hof stattfand, „dass von unseren Mitgliedern immer mehr aktiv mitarbeiten“.

Erfolgreiche Theatergruppe

Georg Schruff hob in seinem Bericht hervor, dass sich auf der Einnahmenseite weiterhin der Verzicht von Eintrittsgeldern für den Besuch des Bauernmuseum positiv bemerkbar gemacht habe. „Wir haben da im letzten Jahr bei 895 Besuchern an Spenden mehr eingenommen, als wenn wir Eintritt verlangt hätten“, hielt er dazu fest.

Dies dürfte sicher auch daran gelegen haben, dass sich das Bauernmuseum von der Optik her in einem glänzendem Zustand präsentiert. Dahinter habe natürlich auch viel Arbeit von vielen engagierten Mitgliedern gesteckt, die dort einen Großteil ihrer Freizeit einbrachten. So wurde im letzten Jahr die Remise erneuert, die sich nun nebst dem neu geschaffenen Zugang in einem überaus einladenden Zustand präsentiert. „Die Remise wird zwischenzeitlich auch für private Feiern gut angenommen“, erklärte Schruff. Ferner wurde im vergangenen Jahr der Backofen Dank einer großzügigen Spende erneuert und das Außengelände hinter dem Museum freigeschnitten.

Ein großer Kostenfaktor für das Bauernmuseum sind laut Schruff nach wie vor die Heizkosten, für die ein Großteil der Mitgliedsbeiträge aufgebracht werden muss. Der Arbeitskreis Mundart, geleitet von Inge Scheen, und der Arbeitskreis Heimatgeschichte unter Federführung von Bernd Mertens arbeiten weiterhin konstruktiv zusammen.

Erfreuliches war auch vom Arbeitskreis Theater und Märchen zu hören. Gerd Skropke merkte dazu an: „Wir haben im letzten Jahr zwei schöne Stücke gespielt“. Mit der Uraufführung von „Inflagranti dilettanti“ war man dabei ebenso erfolgreich, wie mit dem Weihnachtsmärchen von „Aladin und der Wunderlampe“. Skropke meldete zu beiden Veranstaltungen steigende Besucherzahlen, wobei ihn besonders freue, dass die Zahl der auswärtigen Gäste gleichfalls einen Anstieg verzeichnete.

Dazu wollte Gerd Skropke auch festgehalten wissen, dass die Theateraufführungen des Heimatvereins ohne öffentliche Zuschüsse über die Bühne gehen. Skropke konnte auch schon das nächste Theaterstück ankündigen. Im Juni wird man das Stück „Wolke 7“ von Daniel Kaiser auf die Bühne bringen.

Zufrieden zeigten sich des Verantwortlichen des Heimatvereins auch mit dem allgemeinen Zuspruch zum Museumsfest und der Halloween-Festivität. In diesem Jahr wird man wieder emsig am Bauernmuseum tätig werden. So ist laut Georg Schruff ein Teil des Museumsdaches neu einzudichten und im Stall müsse eine neue Decke eingezogen werden. Derzeit sei man dabei, den Fußboden der sogenannten Huskammer zu erneuern.

Am 5. April öffnet das Bauernmuseum nach der Winterpause dann wieder seine Pforten.

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