Vertrag erneuert: Weiter Erdgas für Monschau

Von: M. S.
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Ein bewährtes Bündnis geht in die Verlängerung: Bürgermeisterin Margareta Ritter, Manfred Schröder und (hinten v.r.) EWV-Prokurist Axel Kahl und Stadtkämmerer Franz-Karl Boden unterzeichneten im Monschauer Rathaus einen ab 2015 gültigen Erdgaslieferungsvertrag. Foto: Manfred Schmitz

Monschau. „Ein guter Anlass ist das heute. Die Fortsetzung einer wunderbaren Freundschaft. Und, weil Vertragsunterzeichnungen auch von Symbolen leben, hissen wir im Sitzungssaal des Rathauses zu Monschau zu diesem erfreulichen Akt auch unsere Fahnen.“ Bürgermeisterin Margareta Ritter begrüßte die Erneuerung der 1995 geschlossenen Partnerschaft zwischen der Rurstadt und der Stolberger Energie- und Wasser-Versorgung GmbH (EWV).

Der Stolberger Lieferant von Trinkwasser, Elektrizität und Erdgas wird ab dem kommenden Jahr 2015 erneut die Erdgasversorgung der Stadt Monschau übernehmen und ihr Leitungsnetz betreuen.

Mit dieser Entscheidung, sind sich die Vertragsunterzeichner einig, „ist die Monschauer Erdgasversorgung für die kommenden 20 Jahre gesichert“. Die Vergabe der Erdgaskonzession unterzeichneten Bürgermeisterin Margareta Ritter, Stadtkämmerer Franz-Karl Boden und EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Ebenfalls anwesend war EWV-Hauptabteilungsleiter Axel Kahl.

„Für unsere Flächenkommune in einer Mittelgebirgsregion hat sich unsere Zusammenarbeit mit der EWV als zuverlässigem Partner bestens bewährt“, sagte Ritter. Die Erdgasversorgung der Bürger im Stadtgebiet klappe reibungslos. Manfred Schröder sagte, dass eine 20-jährige Vertragslaufzeit etwas Besonderes sei und von gegenseitigem Vertrauen zeuge.

Schröder hob die jährlich beträchtliche Investition in die stetige Erweiterung des Monschauer Pipeline-Netzes hervor: „Bis dato haben wir 41 Kilometer verbaut. Diese Arbeit möchten wir nun systematisch fortsetzen.“ Der Geschäftsführer zeigte sich zufrieden mit der Tatsache, „dass der Neuabschluss uns für die Zukunft Planungssicherheit für künftige Investitionen verschafft“. Dies gelte als untrügliches Zeichen dafür, dass die Stadt Monschau mit den EWV-Leistungen zufrieden sei. Nun könne man die erfolgreiche Kooperation ohne Druck fortführen.

In Sachen Erdgas-Netzausbau, bilanzierte Schröder, habe sich in Monschau viel Positives getan. Als er 1998 in EWV-Dienste trat, wurde gerade das Himo ans Erdgasnetz angeschlossen: „Ein wichtiges Etappenziel war damit erreicht, nun machen wir mit der Ausdehnung Richtung Konzen und Zentrum weiter.“ Schröder bezifferte die im Monschauer Stadtgebiet ansässigen Netzkunden inzwischen auf mehr als 540.

Der Konzessionsvertrag zwischen der Stadt und der EWV regelt den zukünftigen Betrieb der Erdgasströme. Die Maßnahmen umfassen Planung und Verlegung des Röhrensystems sowie die Installation neuer Hausanschlüsse. Die getroffenen Abmachungen sichern der EWV für die kommenden 20 Jahre das Recht, so der vereinbarte Text, „öffentliche städtische Flächen, Plätze und Straßen für Betrieb und ständige Expansion des Erdgasnetzes zu nutzen“.

Bürgermeisterin Ritter teilte mit, dass Monschaus Stadtrat der verlängerten Abmachung seine Zustimmung erteilt habe. In eine funktionierende Energieversorgung würden mehr und mehr Monschauer Großprojekte wie Sportstätten und Schulen integriert. Ritter: „Erdgas ist eine saubere Lösung zur Bedarfsdeckung an Zimmerwärme und gewerblicher Heizkraft, neue Gewerbegebiete warten auf ihre Erschließung.“ Axel Kahl beobachtet eine „rege Nachfrage nach Erdgas. Es ist mit Abstand in der Bevölkerung die beliebteste Energie, weil sie umweltfreundlich und kostengünstig ist“.

Es herrsche ein regelrechter Erdgas-Boom, die Nachfrage sprudele nur so. Erdgas sei dank großer Vorräte und Weltreserven stets verfügbar, preislich zum Glück nicht mehr an den Ölmarkt gekoppelt und daher finanziell konstant, „während konkurrierende Energieanbieter immer teurer werden“.

Zu guter Letzt machte Margareta Ritter den Besuchern noch ein weiteres Kompliment: „Die EWV ist in unserer Region ein treuer Sponsor, besonders, wenn es um die tatkräftige Unterstützung Nordeifeler Sport- und Kulturvereine geht!“

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