Versammlung des CDU-Ortsvereins Kalterherberg mit Rück- und Ausblick

Von: cjk
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Blickten auf die Zukunft in Ort und Land (v. l.): Manfred Schneider, Axel Wirtz, Lisa Aderhold, Norbert Rader, Sonja Laschet. Foto: C.-J. Kopsch

Kalterherberg. Geschäftsführer Rainer Mertens fasste bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Kalterherberg der CDU das vergangene Jahr im Geschäftsbericht zusammen. Im März 2016 waren Sonja Laschet als Vorsitzende, Manfred Schneider als stellvertretender Vorsitzender und Rainer Mertens als Geschäftsführer bestätigt worden.

Lukas Krüger, Hans-Jürgen Paulus, Josef Prümmer, Hubert Theißen und Dieter Ungermann waren als Beisitzer gewählt worden.

Die wichtigsten Themen des vergangenen Jahres betrafen die Ortsentwicklung, berichtete Mertens. Dabei sei unter anderem die mögliche künftige Nutzung der Grundschule Gegenstand von Diskussionen gewesen. Momentan sei davon auszugehen, „dass in wenigen Wochen das für mögliche Förderkulissen so wichtige Dorfinnenentwicklungskonzept der Bevölkerung in einer Informationsveranstaltung vorgestellt wird“.

Ein besonderes Ereignis sei die Sommerwanderung gewesen, „zu der wir unseren Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt und unseren Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Axel Wirtz in Kalterherberg begrüßen konnten“, so Mertens.

Ortsvorsteher Norbert Rader erläuterte mit Blick auf das aktuelle Jahr, dass die neue Friedhofssatzung für Kalterherberg alle Bestattungsformen beinhalte außer einem Streufeld. Bei der neuen Baumbestattung dürfe jedoch kein Grabschmuck aufgestellt werden.

„Bei der Straßensanierung wird in diesem Jahr auf eine Vollsanierung verzichtet“, so Rader. Gründe hierfür seien zum einen die geringen Haushaltsmittel der Stadt Monschau, zum anderen die Vollsanierung der Bahnhofstraße in 2016, zu der die Stadt circa 90.000 Euro beisteuern musste, erläuterte Rader. „Auftretende Straßenschäden wie Schlaglöcher werden auch in diesem Jahr selbstverständlich durch den städtischen Bauhof behoben.“

Wege in miserablem Zustand

Zudem seien einige Wirtschaftswege in „miserablem Zustand“. Da ein neuer Teerbelag nicht mehr vorgesehen sei, werde überlegt, die Wege zu fräsen und in einer anderen Weise herzurichten. Zudem werden seitens der Stadt Geschwindigkeitsmessgeräte für jeden Ort bestellt, welche dann wahlweise in jeder Straße installiert werden können.

Landtagsabgeordneter Axel Wirtz sagte, dass das Risiko in NRW, Opfer einer Straftat zu werden, um 70 Prozent höher sei als in Bayern. „Ein Grund dafür ist, dass es zu wenig Polizei gibt. 2,5 Streifenwagen in dem Gebiet zwischen Kalterherberg und St. Jöris sind nicht ausreichend. Auch die Aufklärungsquote bei Einbrüchen und Banküberfällen ist zu niedrig“, so Wirtz. Weiteres Potenzial sah Wirtz in den Bereichen Bildung und Siedlungsentwicklung. „Bitte gehen Sie zur Wahl“, bat Sonja Laschet.

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