Verkehrssituation im Gewerbegebiet wird kritischer

Von: Mü
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Als Unfallhäufungspunkt im Gewerbegebiet Simmerath ist der Kreuzungsbereich In den Bremen/Humboldtstraße aufgefallen. Ein Kreisverkehr soll Abhilfe schaffen. Foto: Dieter Münker

Simmerath. Ein zweites Mal befasste sich nun der Strukturausschuss mit einem Antrag der CDU zur Verbesserung der Verkehrssituation im Simmerather Gewerbegebiet. Konkret ging es dabei um zwei neuralgische Punkte.

Sicherer Fußgängerüberweg

Zum einen wird dem zuständigen Bauausschuss empfohlen, bei den anstehenden Kanalarbeiten in der Straße In den Bremen an der Einmündung in die Witzerather Straße einen sicheren, barrierefreien Fußgängerüberweg herzustellen. Dann wird die Verwaltung beauftragt alle sensiblen Kreuzungsbereiche von der Verkehrskommission überprüfen zu lassen.

Einen Schritt weiter ist man da schon bei der Einmündung der Humboldtstraße in die Straße In den Bremen. Der Verkehrsingenieur des Kreises hält es für möglich, dass hier ohne weiteren Grunderwerb und ohne Nutzung der Fußgängerwege ein Kreisverkehr mit einem Radius von acht Metern angelegt wird, also mit einem ausreichend großen Durchmesser von 16 Metern.

40.000 bis 80.000 Euro

Diese Fläche würde ausreichen, dass neben dem wegen des Schwerlastverkehrs als überfahrbar zu gestaltenden Randbereich ein Innenbereich überhöht gestaltet wird, um ein Durchqueren des Kreisels zu verhindern.

Die Kosten wurden auf 40.000 bis 80.000 Euro geschätzt, die im Haushalt für 2010 eingeplant werden müssten.

Die Polizei hat Kreuzung inzwischen als Unfallhäufungspunkt ausgemacht und sieht hier Handlungsbedarf.

Vorher aber schon sollte im Gewerbegebiet mit geschätzten Kosten von 8000 Euro eine Verkehrserhebung durchgeführt werden, um eine fundierte Verkehrsplanung zu ermöglichen.

Dabei war man sich im Ausschuss klar darüber, dass die Entwicklung im Gewerbegebiet (siehe Kraremann-Karree) noch nicht abgeschlossen ist.

Dennoch empfahl der Strukturausschuss schon, nach eine positiven Beurteilung des Bauvorhabens durch die Unfallkommission, den Kreisverkehr baulich umzusetzen.

Die weiteren Einzelheiten werden dann im zuständigen Bauausschuss beraten. Dabei sollen auch die Gewerbetriebe in diesem Bereich zu Gehör kommen.
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