Verbot von Werbeanlagen: „Die Kontrolle wird bleiben”

Von: rpa
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Verstößen gegen die Werbesat
Verstößen gegen die Werbesatzung drohen Gelbußen bis 50.000 Euro.

Monschau. „Die Kontrolle wird bleiben.” Bürgermeisterin Margareta Ritter lässt keinen Zweifel daran: Die Vorschriften der „Werbesatzung” im neuen Ortsstatut für die Monschauer Altstadt müssen unbedingt eingehalten werden.

„Die Politessen kontrollieren jeden Tag, sie verwarnen und verweisen”, betont die Bürgermeisterin, die nun im Wirtschaftsausschuss festgestellt hat: „Das Stadtbild hat sich verbessert.”

Ziel der Werbesatzung ist es denn auch, den früheren Wildwuchs an Plakaten, Schildern und Werbetafeln in der Altstadt zu verhindern und das „Erscheinungsbild der Altstadt durch eine angemessene Gestaltung von Werbeanlagen so zu regeln, dass sie sich in die historisch gewachsene Altstadt einfügen.” So sind Werbeanlagen „nur an der Stätte der Leistung zulässig”, also am jeweiligen Geschäft und an den Gastronomiebetrieben.

Verboten ist es, Werbeanlagen an Bäumen und Leitungsmasten anzubringen, auch Dächer, Schornsteine, Balkone, Brüstungen, Mauern und Zäunen, Fensterläden und Garagentore sind tabu. An jeder Fassadenseite ist nur eine Werbeanlage erlaubt, diese muss jedoch „dem öffentlichen Verkehrsraum zugewandt” sein.

In der Satzung ist festgeschrieben: Wer „vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Anforderungen verstößt, handelt ordnungswidrig”. Und diese Ordnungswidrigkeit „kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden”. Die Bürgermeisterin bedauerte: Es gibt „drei bis vier schwarze Schafe, die werden verwarnt.” Bislang sind bereits 17 Verwarnungsgelder ausgesprochen worden, „das ist im Verhältnis viel”, merkte die Bürgermeisterin an, die dann sagte: „Das Geld wird in Rechnung gestellt”.

Bild der Altstadt verschönern

Das Bild der Altstadt soll weiter verschönert werden. Geplant sei, so Margareta Ritter, die Pflanzkübel zu erneuern, dabei „wäre es schön, wenn im öffentlichen Verkehrsraum einheitliche Kübel aufgestellt werden könnten”. Die Bürgermeisterin zollte dem Verschönerungsverein ein großes Lob, weil der Verein die Kübel bepflanzt „und damit die Stadt entlastet”. Abermals betonte Margareta Ritter: „Die Kontrolle wird bleiben”.
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