Verbesserung der Finanzen steht für UWG im Blickpunkt

Von: ho
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Für die Zukunft neu aufgestellt hat sich die UWG Simmerath: Walter Heinrichs (v.l.), Vroni Wilden, Thomas Gerards und Reinhold Köller bilden den neuen Vorstand, der künftig auch die Zusammenarbeit mit anderen Parteien intensivieren will. Foto: K.-H. Hoffmann

Simmerath. Unter dem Motto „Eine Zukunft für unsere Dörfer“ hat sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Simmerath (UWG) auch personell neu aufgestellt. Nach dem Tod des Fraktionsvorsitzenden Claus Brust, auf dessen Initiative die UWG 1994 gegründet worden war, wurden auf der Mitgliederversammlung die Vorstandsposten neu besetzt.

Thomas Gerards wurde zum Vorsitzenden und Walter Heinrichs zum Geschäftsführer gewählt. In Zukunft will man zudem die Zusammenarbeit mit anderen Parteien, insbesondere der SPD und FDP, intensivieren.

Das waren durchaus neue Töne, die man in der Vergangenheit unter der Ära von Claus Brust als Alleinstreiter eher selten hörte. Hierzu merkte Thomas Gerards an: „Wir werden einige Sachen anders als früher machen“. Derzeit hat die UWG 20 Mitglieder und rutschte bei der Kommunalwahl 2014 auf 5,73 Prozent ab, woraus zwei Ratsmandate resultierten. Das allerdings ist Schnee von gestern und man will sich nun verstärkt als konstruktive Oppositionspartei positionieren, die Öffentlichkeitsarbeit verstärken und in den einzelnen Orten neue Mitglieder gewinnen.

„Wir sind momentan auch dafür da, der CDU zu zeigen, dass es auch andersdenkende Menschen gibt“, zog Walter Heinrichs zu Beginn der Versammlung in den Räumen der Deutschen Metallbau Akademie im Rollesbroicher Gewerbegebiet Position.

Die Verbesserung der Finanzsituation der Gemeinde ist laut Thomas Gerards nach wie vor erklärtes Ziel der UWG. Hierbei ist auch die ständige Erhöhung der Städteregionsumlage in den Fokus der Kritik gerückt. Gerards: „Diese Umlage lässt die Gemeinde immer mehr ausbluten. Da wird unser Geld verpulvert“.

Reinhold Köller, vor einigen Tagen zum neuen Fraktionsvorsitzenden der UWG ernannt, schlug in die gleiche Kerbe: „Die Städteregion muss endlich einmal anfangen, Geld zu sparen.“

Gerards hob hervor, dass sich die UWG weiterhin für bezahlbare Gebühren und Steuern sowie eine aktive Wirtschaftspolitik für die Ansiedlung neuer und für die Förderung bestehender Unternehmen einsetzen werde. Darüber hinaus wolle man durch aktive Bevölkerungspolitik Abwanderung verhindern und den Zuzug junger Familien fördern. Wie Reinhold Köller ergänzte, gehöre hierzu auch der Erhalt der Grundschulorte in Kesternich und Steckenborn, sowie das Sport- und Kulturzentrum in Kesternich.

Köller hob hervor, dass bei allen Aktivitäten der Bürger im Mittelpunkt stehen solle. Zum Betriebsklima bei der Arbeit im Gemeinderat wünschte er sich: „Das gedeihliche Miteinander, nicht das Gegeneinander, sollte die Ratsarbeit prägen.“

Verstärkung erhielt der UWG-Vorstand durch Vroni Wilden, die als Kassiererin gewählt wurde. Als Kassenprüfer fungieren ab sofort Andreas Brust und Ernst Lauscher. Am Ende diskutierte die Versammlung noch ausgiebig über die Arbeit der UWG bis zur Kommunalwahl im Jahre 2020.

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