Roetgen - Verbandsversammlung: VHS sieht sich auf gutem Weg

Verbandsversammlung: VHS sieht sich auf gutem Weg

Von: heg
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Nach mehr als 30 Jahren Engagement für den VHS-Zweckverband, davon die letzten zehn Jahre als Verbandsversammlungs-Vorsitzender, wurde Hans-Josef Hilsenbeck kürzlich durch Verbandsvorsteherin Margareta Ritter ( l.) und VHS-Leiterin Hubertine Peters verabschiedet. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Im Roetgener Rathaus fand kürzlich eine turnusmäßige Verbandsversammlung des VHS-Zweckverbandes Südkreis Aachen statt, um den Lehrplan für das zweite Semester 2014 zu verabschieden und eine kurze Bilanz zu ziehen.

Die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter als Verbandsvorsteherin begrüßte dazu die Vertreter der drei Mitgliedskommunen Monschau, Roetgen und Simmerath sowie den Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Hans-Josef Hilsenbeck, und VHS-Leiterin Hubertine Peters.

Mit den im Jahr 2013 insgesamt im Verbandsgebiet erteilten 3857 Unterrichtsstunden, davon 3445 zuschussfähige, wurde das gesetzlich vorgeschriebene Mindestangebot von 3200 Stunden deutlich übertroffen, sodass die Gewährung der Landeszuschüsse gesichert ist, zeigte sich Hubertine Peters sehr zufrieden. Besonders in Simmerath sei ein Aufschwung zu verzeichnen. Im Einzelnen verteilten sich die Unterrichtsstunden wie folgt auf die Kommunen: Monschau 1371 Stunden, Roetgen 1617 Stunden, Simmerath 869 Stunden.

Auch das erste Semester 2014 sei sehr zufriedenstellend verlaufen, blickte die VHS-Leiterin zurück. Erteilt wurden 2064 Unterrichtstunden (ca. 1900 förderfähige): 759 in Monschau, 816 in Simmerath und 489 in Roetgen. Diese Zahlen überträfen die Erwartungen, sodass man hinsichtlich der Zuschüsse jetzt schon auf der sicheren Seite sei, freute sich Hans-Josef Hilsenbeck und dankte Hubertine Peters, dass die VHS auch 2014 auf einem guten Weg sei.

Aufgrund aktueller Nachfrage konnten im ersten Semester einige Kurse wie Nähen, Tinnitus-Atemtherapie oder auch Sprachkurse zusätzlich eingerichtet werden, berichtete die VHS-Leiterin weiter. Eine Finanzierung nachträglich eingerichteter Kurse sei in der Regel kein Problem, erläuterte sie, da sich meistens auch freie Mittel durch nicht zustande gekommene Kurse ergeben.

Planungen für das 2. Semester

Die geplanten 3111 Unterrichtsstunden für das zweite Semester stellten wieder eine Mischung aus bewährten Kursen und neuen Angeboten dar. Vorgesehen seien unter anderem in Monschau eine Bildungswoche „Rhetorik und Körpersprache“, für die als Referent der ehemalige Intendant des Aachener Theaters, Jörg Immelmann, gewonnen werden konnte, sowie in Roetgen ein Seminar für Alleinerziehende und in Simmerath ein Gesprächskreis für pflegende Angehörige. Auch interessante Einzelveranstaltungen wie „Faszination Weltall“ oder ein Maltag in der Eifel stehen auf dem Programm.

Der Lehrplan für das zweite Semester wurde von der Verbandsversammlung einstimmig verabschiedet. Das neue VHS-Programm erscheint am 20. August, die Kurse beginnen am 1. September. Beschlossen wurde auch die Gebührenfreiheit für die Kurse Deutsch als Fremdsprache und Alphabetisierung, für Einzelveranstaltungen bis zu drei Stunden und für Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.

Da sich die VHS-Verbandsversammlung nach den konstituierenden Sitzungen der Räte in den drei Kommunen neu zusammensetzen wird, dankte Verbandsvorsteherin Margareta Ritter allen Mitgliedern, die dann ausscheiden werden, für ihr Engagement in den vergangenen Jahren.

Abschied nehmen heißt es dann auch von Hans-Josef Hilsenbeck. Seine Verdienste ließ Margareta Ritter in einer kleinen Laudatio Revue passieren und dankte ihm mit einem Präsent. Schon ab 1979 gehörte Hans-Josef Hilsenbeck bis auf eine Ausnahme in allen Wahlperioden der Verbandsversammlung, dem Fachausschusses und/oder dem Rechnungsprüfungsausschuss des Zweckverbandes an. In den letzten beiden Wahlperioden von Dezember 2004 bis Juni 2014 war er Vorsitzender der Verbandsversammlung. Zudem sei er durch seine Tätigkeit auf Kreis- bzw. Städteregionsebene immer ein wichtiges Bindeglied zu deren zuständigen Institutionen gewesen.

Er werde der VHS weiterhin gewogen bleiben, versicherte Hilsenbeck. Die Arbeit sei ihm stets eine Freude gewesen, schon weil er als Berufsschullehrer an Weiterbildung interessiert sei.

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