Vennbahnradweg: Auto erfasst Radler

Von: ess
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Roetgen. Es gibt hinreichend Stimmen, nicht nur in Roetgen, die davor gewarnt haben, bei den Querungen des Vennbahnradweges mal den Radfahrern und mal den Autofahrern Vorrang zu gewähren.

Ob es nun ausschließlich dieses prognostizierte Durcheinander war, oder ob es auch daran lag, dass diese bevorrechtigte Querung des Premium-Radweges mit der Neustraße unübersichtlich ist, wie eine 55-jährige Autofahrerin aus Roetgen beklagte, fest steht: Ein 61-jähriger Radfahrer, ebenfalls aus Roetgen, der am Samstagnachmittag mit seinem Stahlross auf dem Vennbahnweg unterwegs war, wurde nach Polizeiangaben an der Querung mit der Neustraße vom Wagen der 55-Jährigen erfasst und dabei schwer verletzt.

Er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie Polizeisprecherin Sandra Schmitz erklärte, seien die deutschen Ordnungshüter im Prinzip nicht zuständig, weil die gesamte Trasse des Radweges belgisches Staatsgebiet ist. Glücklicherweise sei ein deutscher Streifenwagen in der Nähe gewesen. Die Beamten hätten sich gekümmert und den Rettungsdienst alarmiert.

Normalerweise hätten nur die belgischen Gendarmen auf dem Radweg hoheitliche Rechte. Aber wenn jemand verletzt sei, würden die deutschen Beamten selbstverständlich aushelfen.

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