Vennbahn: Das erste Wartehäuschen steht

Von: ho
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Der neue Bahnhof Lammersdorf: Das stählerne Wartehäuschen in Waggonform von 4,50 Meter Länge wurde am Montag als erste von sieben Unterstellmöglichkeiten entlang der Vennbahn aufgestellt. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Die letzte Schraube hat Michael Breyer vom gleichnamigen Metallbauunternehmen aus dem Rollesbroicher Gewerbegebiet am Montagnachmittag kurz vor 15 Uhr angezogen, dann stand er fest mit dem Boden verankert zwischen der Lammersdorfer Bahnhofstraße und dem Vennbahnradweg: der neue Bahnhof Lammersdorf.

Explizit handelt es sich um das erste von sieben Wartehäuschen aus Stahl, die zwischen Roetgen und Kalterherberg entlang der Vennbahn für Radfahrer, Wanderer oder Skater als Unterstand aufgestellt werden (wir berichteten).

Am Mittwoch wird in dem stählernen Unterstellplatz, der passend zur früheren Nutzung der alten Vennbahntrasse die Form eines Waggons hat, die Inneneinrichtung montiert. In dem 4,50 mal 2,50 Meter großen Gehäuse, in dem mindestens zwölf Personen Platz finden, und das immerhin 1,2 Tonnen wiegt, werden zwei Tische nebst zwei Bänken montiert, so dass man dort bequem rasten und eventuelle Regenschauer ruhig vorbei ziehen lassen kann.

Platz wird eingesplittet

Anschließend wird der Platz rund um den neuen eisernen Bahnhof Lammersdorf noch eingesplittet, so dass dort dann direkt neben dem Bauernmuseum ein schicker Rastplatz für die Benutzer der Vennbahn vorhanden ist.

Von der Optik her fällt derzeit leider noch das nahe gelegene alte Bahnhofhäuschen aus dem Rahmen. Das durch Vandalismus stark in Mitleidenschaft gezogene Gebäude bietet einen jämmerlichen Anblick und dürfte für Simmeraths einzigen „Bahnhofsstandort“ an der Vennbahn nicht gerade als touristische Visitenkarte dienen.

Hier bliebt zu hoffen, dass der auf belgischem Gebiet befindliche Gebäudetrakt – wie von belgischer Seite angekündigt – bald dem Erdboden gleichgemacht und das Gelände ringsum, ähnlich wie in Konzen, in einen ansehnlichen Zustand versetzt wird.

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