Veilchendienstagszug der „Klev Botze”: Echte Attraktion

Von: P. St.
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Auch vom Wagen des Rollesbroicher Kinderprinzenpaares Fabian I. und Anna-Lena I. regnete es reichlich Wurfmaterial auf die Köpfe der Gäste am Straßenrand herab. Foto: P. Stollenwerk

Rollesbroich. Als in Rollesbroich der Karneval noch in den Kinderschuhen steckte, da bummelten am Veilchendienstag ein paar Fußgruppen durch das Dorf, heutzutage ist der Zug dienstags um 11.11 Uhr zu einer echten Attraktion geworden.

Fußgruppen sind inzwischen die Ausnahme, dafür schieben sich, auch dank der Mitwirkung der befreundeten Karnevalsgesellschaften aus Simmerath und und Lammersdorf, immer größere und prächtigere Wagen durch den Ort.

Das honorieren auch die zahlreichen Zuschauer, die am Dienstag wieder in dichten Reihen die Dürener Straße säumten, und von Klev Botze-Präsident Marc Topp hoch auf dem ersten Wagen begrüßt wurden.

Noch einmal sah man den Präsidenten im Zug auf einem Steckbrief - „wanted” für 300.000 Dollar. Auf einem anderem Steckbrief lächelte mit allem Grund der politische Gegenpart im Dorf, Karl-Heinz Hermanns, für den sogar 500.000 Dollar geboten wurden.

Die Idee zu diesem Wagen lieferten die „Strüücher Cowboys”. Die Gäste aus dem Nachbardorf, das ja laut historischen Aufzeichnungen früher „Oberrollesbroich” hieß, binden sich seit Jahren aktiv in das Karnevalsgeschehen im Trevvelland ein.

Nach dem Motto „Alles muss raus” zeigten sich die „Klev Botze” und ihre Gäste hochgradig freigiebig mit wertvollem Wurfmaterial. Sogar Original-CD´s bekannter Künstler segelten aufs Volks herab. In Würdigung des Prinzenpaares Prinz Guido II. und Prinzessin Christine hatten die Mitwirkenden den wilden Westen nach Rollesbroich verlegt.

Cowboys und Indianer traten somit gleich massenweise auf. Passend dazu gesellte sich auch die von zwei stattlichen Kaltblütern gezogene Postkutsche von Santa Fe nach Rollesbroich mit einer originalgetreu kostümierten Westerngruppe als Begleitschutz.

Mit viel Musik und großer Begeisterung bog der Zug dann in Steinrötschstraße ab, wo der Zuschauerstrom zwar abriss, nicht aber die Stimmung die feierfreudigen Teilnehmer.
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