Lammersdorf - Vampire, Hexen und böse Zauberer treffen auf Jedi-Ritter

Vampire, Hexen und böse Zauberer treffen auf Jedi-Ritter

Von: ani
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Kürbisse in Massen: Mit Akribie wurden sie zu fantasievollen Leuchtkörpern zurecht geschnitzt. Foto: A. Hoffmann

Lammersdorf. Ein mit allen Facetten aufwartendes Gruselkabinett war am Samstag im Lammersdorfer Bauernmuseum anzutreffen. Furchterregend geschminkte Gestalten, Hexen, Sensenmänner, Vampire, Zauberer und Yedi-Ritter mit Laserschwertern tummelten sich dort im gegenseitigen Vergnügen.

Halloween, das Fest, das seinen Ursprung im katholischen Irland hat, später hauptsächlich in den USA gefeiert und zelebriert wurde und dann auch irgendwann in die Eifel schwappte, war in und um das heimatkundliche Museum angesagt.

Auch wenn der legendäre irische Bösewicht Jack Oldfield in diesem Jahr erneut nicht mit Rübe nebst glühender Kohle in der einsetzenden Dunkelheit von waberndem Nebel umhüllt durch die Bahnhofstraße geisterte, war die Festivität des Vereins für Heimatgeschichte und Dorfkultur einmal mehr ein Besucherevent.

Sowohl Erwachsene als auch Kinder hatten sich mit schauriger Kostümierung eingefunden, so dass die im Einsatz befindlichen Helfer des Heimatvereins alle Hände voll zu tun hatten. Auf dem Gelände des Bauernmuseums gab es alles, was ein Kinderherz zu Halloween erfreuen kann. Von der Pizza, über Stockbrot bis zum Flammkuchen hatten die Verantwortlichen für alle Geschmäcker etwas im Angebot.

Schlangen an der Gruselkammer

Magische Anziehungskraft übte wieder die Gruselkammer aus, wo sich immer wieder Warteschlangen bildeten. Dafür war bei den kleinen Schreckgespenstern nach dem Durchqueren dieser Kammer des Schreckens letztlich die Begeisterung groß. Der sechsjährige Fritz aus Konzen verkündete mit weit aufgerissenen Augen begeistert: „Einfach nur geil“, wobei seine Mutter verzweifelt die Augen verdrehte. Irgendetwas war jedenfalls dran an dieser Gruselkammer, da Nele ultimativ forderte: „Noch mal, Papa!“

Und es wurden beim Halloween-Fest des Heimatvereins die Messer gewetzt – jedenfalls beim Kürbisschnitzen. Als hätten sie im Vorfeld einen Kurs bei der Volkshochschule besucht, zeigten die kleinen Künstler eine erstaunliche Fingerfertigkeit beim Gestalten der Kürbisse. Die Veranstalter hatten jede Menge orange Früchte im Angebot, so dass jedes der Halloween-Gespenster den Kürbissen schaurige Gesichter und Grimassen verpassen konnte.

Da auch für die Verköstigung der Erwachsenen bestens gesorgt war, waren am Ende alle zufrieden und sicherten ihr Kommen fürs nächste Jahr zu. Das Bauernmuseum macht zunächst einmal die Pforten dicht. Bis zum 31. März nächsten Jahres geht es in die Winterpause.

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