UWG will kurzfristig Verkehrslösungen für Lammersdorf finden

Von: P. St.
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Lammersdorf. Als „Einflugschneise für den Rursee” bezeichnet Heribert Vroemen gerne seinen Heimatort Lammersdorf. Der Ratsvertreter der UWG Simmerath nutzt jede Gelegenheit, auf die zunehmende und teilweise unerträgliche Verkehrsbelastung in Lammersdorf hinweisen.

Auch beim Parteitag der UWG in Huppenbroich forderte Vroemen „kurzfristige Lösungen”, da eine Ortsumgehung wohl erst in ferner Zukunft zu realisieren sei. Und dann, ergänzte Vroemen, brauche der Ort ohnehin „zwei Umgehungen.”

Aus Richtung Fringshaus „fliegen die Autos regelrecht in den Ort”, hatte er beobachtet, daher sei am Ortseingang ein Kreisverkehr und dahinter eine Überwachungskamera eine effektive Maßnahme, um die Temposünder zu bremsen. Der Kreisel müsse allerdings so groß bemessen werden, dass die Schwertransporte der Firma nicht behindert würden.

Anbindung nach Aachen

Ein weiterer kritischer Punkt in Lammersdorf sei auch die Bergstraße. In Höhe der Einmündung Auf dem Dresch plädierte Vroemen für eine Querungshilfe für Fußgänger und ebenso eine Überwachungskamera. Man müsse die Fußgänger vor „durchfliegenden Autos” schützen.

Thematisiert wurden auch anderen Verkehrsfragen in der Region, vor allem die Anbindung nach Aachen. Hierzu standen auch die von der UWG eingeladenen Simmerather Bürgermeister-Kandidten Karl-Heinz Hermanns (CDU) und Gregor Harzheim (SPD) Rede und Antwort.

Hermanns regte eine „ergebnisoffene Diskussion” mit allen Beteiligten an, um sich mit der Verkehrssituation in Lammersdorf auseinanderzusetzen. Auch die Verkehrskommission sollte sich mit der Situation beschäftigen. Weiter ist man da schon bei der Ortsumgehung Kesternich. Zu dieser Thematik soll am Dienstag, 9. Juni, eine Infoveranstaltung zum aktuellen Sachstand für die Bürger in der Hauptschule Simmerath stattfinden.

„Intelligente Lösungen”

Für die B258 sind laut Hermann „intelligente Lösungen” erforderlich. Besonders die Ortsdurchfahrt Roetgen als „Bremsfaktor” könne auch nicht im Interesse der Roetgener Bürger sein. Hermanns regt eine „große, gemeinsame Diskussion” nach der Kommunalwahl an.

Gregor Harzheim mahnte, dass ein vierspuriger Ausbau der Himmelsleiter nicht die Lösung aller Probleme sei und man mit Blick auf das Nadelöhr Roetgen davon „keine Wunderdinge” erwarten dürfe. Als „ärgerlich” bezeichnete es Harzheim, dass auf der B 258 „Maßnahmen ohne Absprache” erfolgt seien. Nun sollte man sich darauf konzentrieren, die angeregte 2+1-Lösung zwischen Aachen und der Eifel zeitnah umzusetzen.

Claus Brust beklagte auch den miserablen Zustand der Kreisstraße 19 zwischen Simmerath und Lammersdorf sowie die Dauerbaustelle an einer Straßenböschung, während Heribert Vroemen Bedarf sah, sich darum zu kümmern, warum es an der „Baustelle Huppenbroich hakt.”
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