UWG-Vorsitzender Claus Brust äußert sich zum Wechsel des UWG-Ratsherrn

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Simmerath. Claus Brust, der Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Simmerath, hat mit Datum vom 8. Januar Stellung bezogen zum Artikel „CDU Simmerath bekommt Verstärkung von der UWG“. In dem Beitrag ging es um den Wechsel des bisherigen UWG-Ratsherrn Stephan Weber zur CDU-Fraktion Simmerath.

Darin heißt es: „Die UWG Simmerath ist vor vielen Jahren angetreten, um die seit Jahrzenten herrschende absolute Mehrheit der CDU in Simmerath zu brechen und mehr Demokratie und Sachpolitik im Rathaus zu ermöglichen. Auf ihren Weg hat sie immer wieder herbe Rückschläge einstecken müssen, ist aber letzten Endes aus solchen Schwierigkeiten stets gestärkt hervorgegangen. Deshalb hält sich der ‚Schockzustand‘, von dem in der Presse zu lesen war, bei den UWG-Mitgliedern in Grenzen.

Jedem sei die Freiheit zugestanden, seine Ansichten ändern zu dürfen, die Frage ist nur, in welchem Stil das geschieht. Wie am 8. Januar der Presse zu entnehmen war, hat Stephan Weber noch als UWG-Fraktionsvorsitzender mit der CDU die Besetzung des Bezirks Kesternich-Unterdorf für die Wahl am 25. Mai abgesprochen, während die CDU über seine Aufnahme noch nicht einmal entschieden hatte. Das Festhalten an einem Ratsmandat, das die UWG durch ihre Wähler bekommen hat, ist aus der Sicht der UWG unfair gegenüber den Wählern und moralisch zu hinterfragen.

Ein sauberer politischer Schritt wäre die Rückgabe des Mandats gewesen, und dann in der neuen politischen Heimat seinen Platz zu finden. So aber bleibt der bittere Beigeschmack, auch für die CDU, jetzt zwar wieder die absolute Mehrheit zu besitzen, aber auf welche Art und Weise? Am 25. Mai liegt es an den Wählerinnen und Wählern über ein solches Verhalten zu urteilen.“

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels war ein Teil des Textes zweimal zu lesen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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