Roetgen - Ursache für „müffelnden Schulcontainer” noch ungeklärt

Ursache für „müffelnden Schulcontainer” noch ungeklärt

Von: ess
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Roetgen. Bürgermeister Manfred Eis war am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Roetgen „auf Krawall gebürstet”. Denn der Verwaltungschef reagierte beim Thema Schulcontainer ausgesprochen dünnhäutig. In diesen Containern, nicht schön, aber nützlich, werden die Kinder unterrichtet, solange die Grundschule saniert wird.

Nun hat es sich zugetragen, dass sich in einem der Container ein eigenartiger Geruch breitgemacht hat, ein „unangenehmes Gemüffel”, wie Manfred Eis einräumte. Es gab umfangreiche Untersuchungen, die Innenverkleidung wurde entfernt, um nachzuschauen, ob sich dort möglicherweise Ungeziefer oder Ähnliches festgesetzt hatte - ohne Befund. Auch die Amtsärztin suchte vergebens nach der Ursache. Die Eltern reagierten laut Eis „verständlicherweise beunruhigt”.

Gemeinsam mit der Schulleitung wurde entschieden, die Kinder „umzusiedeln”, und zwar in den Neubau, dort, wo die Offene Ganztagsschule ihr Domizil hat. Und weil die Kinder aus dem einen Container umgezogen wurden, wollten die Eltern der Kinder aus dem zweiten Container auch ihren Nachwuchs anderswo untergebracht wissen. Sie werden künftig im Musikraum unterrichtet.

Wenn die Bauteile im „müffelnden” Container ausgetauscht sind und eine Raumluftmessung des Gesundheitsamtes keine Klarheit gebracht hat, dann, so Bürgermeister Eis, wird der ganze Container ausgewechselt.

„Wir haben bisher alles getan, um der Ursache auf die Spur zu kommen, aber wir können nur reagieren, wenn wir etwas wissen”, versicherte der Verwaltungschef, der sich maßlos über die „Parolen an Bier- und anderen Theken” erregte: „Man sollte sich sachlich über dieses Thema unterhalten und nicht dermaßen Unsachliches und Unqualifiziertes von sich geben!” Was da im Ort verbreitet werde, sei „am Rande des Erträglichen”. Eis: „Ich bin erschrocken, mit welcher Aggressivität manche Leute vorgehen!”
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