Roetgen - Urlaub im eigenen Land liegt voll im Trend

Urlaub im eigenen Land liegt voll im Trend

Von: ale
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Stamos Papas, Manfred Knittel,
Stamos Papas, Manfred Knittel, Ilja Papas und Michael Seidel (v.l.) diskutierten über die Chancen für Tourismus und Gastronomie durch Eifelsteig und Vennbahn-Radweg. Foto: Anneliese Lauscher

Roetgen. Die „CDU-Mittelstandsvereinigung Nordeifel Monschau, Simmerath, Roetgen” traf sich am Mittwochabend in der „Roetgen-Therme” zu einer Vorstandsitzung. Außer den Vorstandsmitgliedern waren auch Gäste eingeladen, an einem Vortrag sowie an der Diskussion über die touristische Entwicklung zeigten sich viele interessiert.

Michael Seidel begrüßte die Teilnehmer in der „Grotte” und stellte zunächst den Geschäftsführer der Roetgen-Therme-GmbH, Ilja Papas vor, der in seinem Vortrag über Nutzen und Chancen referierte, die der Eifelsteig und die Vennbahn-Route für die Menschen in der Eifel und für die Gastronomie mit sich bringen können.

Die Roetgen-Therme sei „mittendrin”, meinte Ilja Papas; Neuerungen und Innovationen im Wellnessbereich und in der Gästebetreuung steigern den Bekanntheitsgrad, man sehe sich als Partner der Gastronomiebetriebe in den anderen Orten. Stamos Papas ergänzte, nicht weit von Aachen und nicht weit vom Rursee, das sei eine privilegierte Lage.

Hervorragende Zusammenarbeit

Der Trend, im eigenen Land Urlaub machen zu wollen, werde sich nach noch verstärken. Er ist überzeugt, dass der Eifelsteig seine Erfolgsgeschichte fortschreiben werde; schon jetzt sei es nicht einfach, am Wochenende in Roetgen ein Zimmer zu bekommen, wenn zahlreiche Wanderer nach der beliebten Etappe Kornelimünster-Roetgen übernachten wollten.

Papas sprach von einer hervorragenden Zusammenarbeit mit den Rursee- und der Monschau-Touristik. Der Gepäcktransport in beide Richtungen sei fantastisch organisiert. Hier merkte Manfred Knittel vom Eifelverein an, die Bushaltestellen am Eifelsteig müssten unbedingt besser erkennbar sein.

Wenn die Vennbahn-Route, der Radweg, der drei Länder verbindet, einmal fertiggestellt sein wird, sehen die Mittelständler hierin ein großes Potenzial für Hotel- und Gastronomiegewerbe.

Aber auch hier werde es darauf ankommen, dass vernünftige Hinweisschilder den Weg in die Orte und zu lohnenden Zielen und Raststätten weisen. Es werde einen Runden Tisch geben, erläuterte Stamos Papas, mit Verwaltung und Dienstleistern werde in naher Zukunft über diese Maßnahmen gesprochen.

Micha Kreitz, CDU-Fraktionssprecher im Monschauer Rat, merkte an, dass die beträchtlichen Investitionen in den Radweg sich bezahlt machen, wenn man die vielen Chancen nutzen kann, die sich dadurch bieten.

Er fügte als Beispiel an, dass man nun ohne Schwierigkeiten das interessante belgische Radwegenetz kennenlernen könne. Es müsse aber zügig vorangehen, forderte er. Die Untertunnelung der Himmelsleiter sollte ohne Verzögerung in Angriff genommen werden.

Mehrere Gesprächspartner monierten, dass Gaststätten und Restaurants zu früh schließen. „Wenn ich im Sommer im Rursee schwimmen war und abends auf dem Heimweg eine Möglichkeit suche, noch essen zu gehen, muss ich feststellen, dass um halb neun oder spätestens um neun Uhr Schluss ist”, berichtete ein Gast.
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