Dedenborn/Nordeifel - Unterwegs zwischen Weinhochburgen

Unterwegs zwischen Weinhochburgen

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Nach 20 anstrengenden Wanderkilometern über Nordeifelhöhen Durchatmen am Etappenziel Dedenborn: die Teilnehmer an der Wanderstaffel Rolduc/Mayschoß machten Station im Haus Dedenborn hoch über der Rur. Im Hintergrund (mit Hut) der betreuende Etappen-Gruppenpate, Walter Greuel aus Steckenborn, Naturführer des Nationalparks Eifel. Foto: Manfred Schmitz

Dedenborn/Nordeifel. Mayschoß an der Ahr ist ein Zentrum deutscher Rotweinkultur mit Spitzenlagen. Das weiß (fast) jeder. Doch dass das Kloster Rolduc nahe Kerkrade (Niederländisch-Limburg) ebenfalls einmal eine Weinhochburg war, wissen nur wenige.

Und wem ist schon bekannt, dass zwischen beiden Orten einmal enge Handelskontakte herrschten? Diese aufzufrischen und möglichst noch zu vertiefen, haben sich die Frauen und Männer der Bewegung „Wanderstaffel Rolduc-Mayschoß“ zum Ziel gesetzt.

So manches Projekt kam durch die Wandergruppe bereits zustande, die vor 18 Jahren gegründet wurde. So machten sich diesmal rund 40 Personen per Pedes auf den Weg des wild–romantischen Eifel– und Ahrsteigs.

Organisiert wurde die Tour in Kooperation der Kerkrader Stiftung „Herzog Limburg Pfad“ mit dem Freundeskreis „Catharinagilde“ sowie den Winzern von Rode/Rolduc.

Die insgesamt 190 Kilometer lange Strecke wird in elf reizvollen Tagesetappen, vertei gt. Sie sind jeweils acht bis 23 Kilometer lang. Start war am 10. April in Rolduc/, die Zielankunft in Altenahr-Mayschoß ist für den 3. Juli geplant.

Unterwegs besichtigen die Wanderer Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Kulturgüter, und so versprühen die Mitorganisatoren Mathias Sauren (Kerkrade) und der Landgraafer Willy Hakens Vorfreude unter ihren Weggefährten. Die Wanderer werden dabei von orts– und geschichtskundigen Paten betreut. Auf der fast 20 Kilometer langen Route Roetgen-Dedenborn war das am vergangenen Sonntag Walter Greuel aus Steckenborn.

Er ist Wald– und Naturführer im Nationalpark Eifel und berichtet, wie er Staffel–Standartenträger der Wanderstaffel wurde: Er sei vor einem Jahr angesprochen worden und habe mit dem Initiator der Aktion, dem im November letzten Jahres verstorbenen Fritz Sprokel, ein entsprechendes Konzept entwickelt. „Die Erkundung eines auch für mich neuen Wanderweges hat mir große Freude bereitet“, nicht zuletzt auch dank der angenehmen Atmosphäre in der Wandergruppe.

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