Unterschriften für Erhalt der Notfallpraxis

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Die Notdienstpraxis in Simmerath ist seit 2008 in der Eifelklinik St. Brigida in Simmerath angesiedelt und folgte seinerzeit dem nach Gemeinden organisierten ärztlichen Notdienst. Archiv-Foto: H. Schepp.

Nordeifel. Die Fraktionen im Rat der Stadt Monschau sind besorgt über die möglichen Auswirkungen der Neuorganisation des ärztlichen Notdienstes durch die Kassenärztliche Vereinigung. Deshalb wurde seitens der SPD beantragt und einstimmig beschlossen, „der Monschauer Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen einer Unterschriftenaktion für den vollumfänglichen Erhalt der Notfallpraxis auszusprechen“.

Ein vorbereiteter Appell einschließlich Unterschriftenlisten liegt daher ab sofort in Arztpraxen, Geschäften und im Bürgerbüro der Stadtverwaltung aus.

In dem Appell fordert die Monschauer Bevölkerung die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf, „die Notfallpraxis Nordeifel im Krankenhaus Simmerath vollumfänglich zu erhalten“.

Zum Hintergrund heißt es im Erläuterungsschreiben zur Unterschriftenliste: „Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) arbeitet derzeit an einer Neuorganisation des ärztlichen Notdienstes. Inwieweit die Eifeler Notarzt-Praxis, die in der Eifelklinik St. Brigida Simmerath untergebracht ist, davon betroffen ist, steht noch nicht fest. Es besteht die Gefahr einer kompletten Schließung oder aber einer erheblichen Reduzierung der Erreichbarkeit. So wurden Planungen bekannt, wonach die Notdienst-Praxis zur Nebenstelle werden soll, so dass die Erreichbarkeit nur noch wenige Stunden gewährleistet sein würde. Zu den übrigen Zeiten müssten sodann lange, unzumutbare Anfahrtswege zu anderen Praxen in Kauf genommen werden, beispielsweise nach Stolberg/Eschweiler oder Würselen-Bardenberg, möglicherweise auch zentral ins Aachener Uniklinikum.“

Mit der Unterzeichnung appellieren alle Bürger somit an die KVNO, die Eifeler Notdienstpraxis im Zuge der Neuorganisation des ärztlichen Notdienstes nicht zu schließen und die Erreichbarkeit nicht einzuschränken. „Die Bevölkerung der Stadt Monschau ist auf eine solche wohnortnahe Einrichtung dringend angewiesen. Bitte tragen Sie sich in die Unterschriften ein, wenn Sie dieses Anliegen unterstützen möchten!“ appelliert die Stadt Monschau und bekräftigt abschließend: „Der Appell wird von allen im Rat der Stadt Monschau vertretenen Fraktionen unterstützt.“

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