Konzen - „Unser Dorf hat Zukunft”: Konzens Einsatz wird versilbert

„Unser Dorf hat Zukunft”: Konzens Einsatz wird versilbert

Von: rpa
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Seinen dörflichen Charakter h
Seinen dörflichen Charakter hat Konzen bewahrt: Die Gestaltung des Ortskerns und bürgerschaftliches Engagement verhalfen dem Ort zur einer Silbermedaille im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft.” Gestern fand in Bad Sassendorf die Preisverleihung statt. Foto: P. Stollenwerk

Konzen. Für Gold hat es nicht gereicht, aber auch Silber ist ein schöner Erfolg: Eine 41-köpfige Delegation aus Konzen nahm am Sonntag im westfälischen Bad Sassendorf die Silbermedaille im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” aus der Hand von Umweltminister Johannes Remmel entgegen.

Fast 600 Gäste aus den 50 Endrunden-Dörfern sorgten für spannungsgeladene Stimmung im Haus Düsse. Freuen konnten die Konzener sich mit Vossenack; der Ort aus dem Altkreis Monschau erhielt Gold. Die Gäste aus dem Kreis Düren hatten wohl eine Ahnung. Selbstbewusst setzten sie nach der Ergebnis-Verkündung Goldkrönchen auf ihre Häupter.

Die insgesamt fünf Goldmedaillen-Gewinner werden NRW 2013 beim Bundeswettbewerb vertreten. 27 Ortschaften erhielten Silber, 18 Mal gab es Bronze.

An der 24. Auflage des Wettbewerbs nahmen 876 Dörfer aus ganz Nordrhein-Westfalen teil. 25 Dörfer aus Nordrhein-Westfalen erhielten Sonderpreise, darunter auch Konzen für die Idee „Tausche Thuja gegen Buche”. Der Preis in Form eines dorftypischen Schattenbaumes soll der Aufwertung des Schulhofes dienen.

Der bisher größte Erfolg für Dauer-Teilnehmer Konzen bleibt also die Goldmedaille auf Landesebene im Jahr 1979.

Guter Dinge war Konzens Ortsvorsteher Matthias Steffens: „Wir sind sehr zufrieden. Wichtig ist, dass der Wettbewerb für viel Bewegung in Konzen gesorgt hat.” Dies sei auch eine gute Voraussetzung für die weiteren im Ort anstehenden Entwicklungen. In diesem Sinne äußerte sich auch Ortskartellvorsitzender Peter Jung.

Mit von der Partie in Bad Sassendorf waren auch stellvertrender Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck und Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Im Herbst wird es jeweils eine Abschlussveranstaltung im Rheinland (am 27. Oktober in Eicherscheid) und in Westfalen-Lippe (24. November) geben.
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