Einruhr - Unfallhilfe, Brände, Flüchtlingshilfe: Feuerwehr Einruhr war vielseitig aktiv

Unfallhilfe, Brände, Flüchtlingshilfe: Feuerwehr Einruhr war vielseitig aktiv

Von: gkli
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Ehrungen und Beförderungen standen bei der Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr in Einruhr während der Jahreshauptversammlung auf dem Programm. Foto: gkli

Einruhr. Auf ein arbeitsintensives Jahr blickten am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Einruhr zurück.

Im Feuerwehrgerätehaus in Einruhr hielt Löschgruppenführer Alexander Kapma Rückschau. Kapma: „In 2015 verzeichneten wir 17 Einsätze, zehn weniger als in 2014.“ Doch mit 156 Einsatzstunden war die Lage nahezu identisch. Vor allem das Abstreuen von sieben Ölspuren trieb die Einsatzzahl in 2014 nach oben.

Im vergangenen Jahr rückten die Kameraden unter anderem zu zwei Wohnungsbränden, einem Keller- und einem Flächenbrand sowie zu einem Verkehrsunfall und zu mehreren technischen Hilfeleistungen aus.

An einen Fall konnten sich die Feuerwehrleute noch ganz besonders gut erinnern. Kapma: „Da trieb während der Hochwasserzeit ein herrenloses Kanu auf dem Wasser und wir suchten mit vielen weiteren Hilfskräften zusammen fieberhaft nach dem Kanukapitän.“ Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich nicht, der Kanufahrer konnte wohlbehalten ausgemacht werden.

20 Aktive zählt die Freiwillige Feuerwehr Einruhr aktuell, elf Mitglieder gehören weiter zur Ehrenabteilung, zwei zur Jugendfeuerwehr. Hinzu kommen 45 Inaktive.

Was ebenfalls in 2015 die Feuerwehrleute auf Trab hielt, waren die Flüchtlinge. Dazu Kapma: „Bei der kurzfristigen Belegung des ehemaligen Hotels Sonnenhof mit Flüchtlingen war auch die Löschgruppe gefordert.“ Brandschutz- und Umbaumaßnahmen wurden geleistet, umliegende Hydranten mussten auf ihre Druckverhältnisse abgeklopft werden. Auch wurde das Schwimmbad im Hotel mit Löschwasser gefüllt.

1243 Stunden fürs Allgemeinwohl

Hinzu kamen weitere Arbeiten etwa beim Rurseefest in Rurberg, bei der Schiffsprozession an Fronleichnam nach Rurberg, beim Martinsfeueraufbau und beim Martinszug. Viele Kameraden nahmen zudem an Fortbildungen teil. Kapma: „Die Kameraden der Löschgruppe Einruhr leisteten 1243 Stunden in 2015 für das Allgemeinwohl.“

Ebenfalls eine zufriedenstellende Bilanz zog der Förderverein der Feuerwehr Einruhr, der anschließend tagte. 34 Mitglieder zählt der Zusammenschluss aktuell, vier konnten davon im vergangenen Jahr neu aufgenommen werden. Der Förderverein sorgte für die Anschaffung eines Aktenschranks, auch wurden zwei Heimrauchmelder an Haushalte abgegeben. Seit 2002 gab der Förderverein damit 262 Stück dieser lebensrettenden Hilfsmittel weiter.

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr bleibt unverändert. Löschgruppenführer ist Alexander Kapma, sein Stellvertreter Harald Pleus. Die Aufgaben des Schriftführers übernimmt Gerd Hüpgen.

Der Jahreshauptversammlung wohnte auch der Ortsvorsteher von Einruhr, Christoph Poschen, bei. In Abwesenheit wurde Klaus Hüpgen für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Seit 25 Jahren ist Unterbrandmeister Hubertus Karbig dabei, er erhielt schon Ende 2015 das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen in Silber.

Gemeindebrandinspektor Gerd Hüpgen erhielt zum gleichen Zeitpunkt die Fluthelfernadel des Landes Sachsen-Anhalt und Brandmeister und Löschgruppenführer Alexander Kapma wurde zum Oberbrandmeister befördert.

Ebenfalls befördert wurden nun Swen Mahlberg zum Hauptfeuerwehrmann und Torben Reher zum Oberfeuerwehrmann. Brian Karbig wurde neu in die Einsatzabteilung übernommen.

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