Unfallfahrer schwebt in Lebensgefahr

Von: ess/stm
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Drei Verletzte, einer davon schwebt in Lebensgefahr: Das Resultat des zweiten schweren Verkehrsunfalls auf der Monschauer Straße am Freitag. Foto: Michael Jaspers

Aachen/Konzen. Nach dem schweren Busunfall auf der Monschauer Straße in Aachen am Montagmittag rückten die Einsatzkräfte am Abend wiederum in diese Richtung aus. Anlass diesmal: Ein erneut sehr schwerer Unfall, erneut auf der Monschauer Straße, erneut mit lebensgefährlich und schwer Verletzten.

Um 19.30 Uhr waren nur wenige hundert Meter von der mittäglichen Unfallstelle entfernt zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich zwischen Schmithof und Walheim. Laut Polizeibericht hatte der Unfallverursacher drei oder vier vorausfahrende Fahrzeuge „am Stück” mit sehr hoher Geschwindigkeit überholt, hatte dabei die Kontrolle über seinen Wagen verloren, war in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem andern Auto zusammengeprallt.

Bereits in Roetgen nur enige Minuten zuvor, so eine Zeugenaussage, war der 21-Jährige aufgefallen, weil er drängelte, dicht auffuhr und mit der Lichthupe „klingelte”, weil er in der Ortslage partout überholen wollte. Das konnte er jedoch erst, als die Himmelsleiter zweispurig wurde. Wenig später kam es dann zu dem folgenschweren Unfall. Diese Darstellung bestätigte Polizeisprecher Paul Kemen auf Anfrage.

Erneut rückten drei Notärzte, drei Rettungswagen, Hubschrauber, Feuerwehr und Polizei aus. Der 21-jähriger Unfallverursacher aus Konzen war im Wrack seines Fahrzeugs eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Der junge Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Hubschrauber ins Maastrichter Klinikum geflogen. Im Aachener Uniklinikum waren die Kapazitäten mittlerweile erschöpft. In dem anderen Fahrzeug wurde eine Beifahrerin schwer verletzt. Die Fahrerin, die noch vergeblich versucht hatte auszuweichen, kam mit leichten Blessuren davon.

Wasserbehörde alarmiert

Alarmiert wurde auch die Wasserbehörde, denn aus den Unfallfahrzeugen lief Treibstoff aus. Genau dort aber befindet sich ein Trinkwasserbrunnen. Sofort wurden auch noch Bagger angefordert, die Teile des Erdreichs „auskofferten”. Das dauerte bis in die Nacht zu Dienstag.
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