Unfall bei Dreistegen: Eine Person schwer verletzt

Von: smb
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Mit vereinten Kräften biegen
Mit vereinten Kräften biegen die Feuerwehrleute das Dach des Autos hinunter, um den schwerverletzten 40-Jährigen bergen zu können. Als Unfallursache nennt die Polizei gesundheitliche Probleme. Foto: S.M. Berners

Monschau. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste am Donnerstagabend ein 40-jähriger Nideggener ins Würselener Krankenhaus geflogen werden. Der Mann war kurz nach 20 Uhr von Höfen kommend in Höhe Dreistegen mit seinem Kombi von der Fahrbahn abgekommen, überschlug sich, prallte gegen die Bäume und kam auf dem Radweg zum Stillstand.

Das Auto blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Nideggener wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste vom Rüstzug Bergung der Feuerwehr Monschau in einer (zeit-)aufwändigen und personalintensiven Bergungsaktion befreit werden.

Während die Notärzte die Erstversorgung des eingeklemmten Mannes sicherstellten, mussten die Wehrleute das Fahrzeug fixieren und das Dach des Pkw mit schwerem Gerät aufschneiden und mit vereinten Kräften nach unten biegen.

Anders als Zaungäste vermuteten, war der Mann wohl nicht mit zu hoher Geschwindigkeit auf der Strecke unterwegs gewesen. Die Polizei nennt als Unfallursache mit Berufung auf den Notarzt internistisch-gesundheitliche Probleme. Gegen 21 Uhr konnte der Mann mit dem Hubschrauber in das Medizinische Zentrum der Städteregion geflogen werden. Die B258 blieb für die Dauer der Bergungsarbeiten gesperrt.
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