Unbeirrbarer Einsatz und soziales Engagement für Schmidter Kinder

Von: ale
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Wie hier beim Mitmachzirkus Zappzarap ist Matthias Schieffer als tatkräftiger Ideengeber vor Ort. Er wurde von Landrat Spelthahn mit dem Ehrenpreis für soziales Engagement ausgezeichnet. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Für „soziales Engagement im Kreis Düren“ verlieh Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt Ehrenpreise an 25 ausgewählte Personen. Einer von ihnen ist Matthias Schieffer aus Schmidt. Man trifft ihn eigentlich immer, wenn es um die Kinder geht.

Die viel begehrte Kletterwand auf dem Schulhof der Grundschule entstand durch seine Initiative, „Mini-Schmidt“, ein Tummelplatz für Kinder in den Sommerferien des vergangenen Jahres, und nun wieder der Zirkus Zappzarap – das sind Projekte, die ihm am Herzen liegen und die vielen Kindern Freude machen.

Fantasievoller Spielplatz

Als es an die Erneuerung des beliebten Spielplatzes im Wiesental ging, ließ er sich durch hoch veranschlagte Kosten nicht entmutigen und suchte unbeirrbar nach Sponsoren und tatkräftiger Unterstützung.

Auch dieses Mammutprojekt gelang, und nun haben die Schmidter Kinder einen Spielplatz mit tollen Geräten, einladend, fantasievoll und TÜV-geprüft. Auf Vorschlag der Bürgermeisterin der Stadt Nideggen, Margit Göckemeyer, kam Matthias Schieffer in den Reigen der 25 Ehrenpreisträger.

Landrat Spelthahn lobte dessen Engagement als Vorsitzender des Fördervereins des Familienzentrums „Rappelkiste“ und als Vorsitzender des Fördervereins der katholischen Grundschule Schmidt. „Er ist stets bereit, sich weit über das normale Maß hinaus für das Wohl der Kinder in seinem Heimatort einzusetzen und ist damit ein wichtiger Begleiter für ihre Entwicklung“.

Schokolade auf der Arbeitsstelle

Er selbst antwortet auf die Frage nach den Gründen für sein ungewöhnliches Engagement: „Weil es Spaß macht.“ Er hat drei Kinder und ein gutes Nervenkostüm, seine Frau unterstützt ihn stets bei seinen Projekten. „Es ist einfach schön zu sehen, wenn alle sich freuen. Ich möchte, dass die Kinder sich wohlfühlen. Einer muss den Anfang machen. Und wenn man dann immer mehr Hilfe bekommt, wenn man sieht, dass auf einmal etliche Menschen sich überzeugen lassen und mit anpacken, dass es Sponsoren gibt und es vorangeht, das ist doch eine tolle Erfahrung. Bei den Arbeiten am Spielplatz lag auf einmal morgens Schokolade an der Arbeitsstelle, auch das war eine schöne Unterstützung.“

Wenn nun am Samstag das Zirkuszelt abgebrochen und alles weggeräumt wird, dann würde er sich auch sehr über jede helfende Hand freuen.

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