Umweltpraktikantinnen im Nationalpark: Spannende Projekte

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Die Praktikantinnen halfen bei der Vorbereitung des bundesweiten Junior-Rangers-Treffens. Hier betreut die Umweltpraktikantin Veronica Zilz junge Naturkundler am Forscherstand. Foto: Nationalparkverwaltung

Nordeifel. Clara Felz, 25-jährige Studentin aus Berlin, war begeistert von ihrem Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Eifel: „Das Praktikum hat mir definitiv gezeigt, wo meine Interessen liegen.“ Zwar gehörte zu ihrer Arbeit auch das Suchen nach toten Tieren wie Kleinsäugern, Vögeln und Reptilien, überfahren durch Fahrrad oder Auto. Jedoch wertet sie die dabei gesammelten Daten im Rahmen ihrer Bachelorarbeit aus, um in Zukunft mehr Tiere vor einem Unfalltod zu retten.

Die Studentin der Ökologie und des Umweltschutzes legte eine Semesterpause ein, um in der Nationalparkverwaltung des Großschutzgebietes im Fachgebiet Forschung und Dokumentation mehrere Monate wertvolle Berufserfahrungen zu sammeln. Ihr Umweltpraktikum, gesponsert von der Bank, absolvierte sie gemeinsam mit Veronica Zilz, Biologiestudentin aus Köln sowie der angehenden Meteorologin Belinda Strahl.

Die Studentin aus Freiburg lässt sich, neben ihrem Studienschwerpunkt Ökologie des Klimawandels, noch zur Natur- und Erlebnispädagogin ausbilden. Im Nationalpark Eifel war sie im Fachgebiet Umweltbildung am richtigen Platz: „Die Kinder haben hier Zeit, die Natur mal genau unter die Lupe zu nehmen, aber auch mit allerhand Spielen mehr Verständnis für Vorgänge in der Natur zu entwickeln. Der Gedanke, der hier vorherrscht, hat mich begeistert: den Kindern ihren Freiraum lassen“, sagt die 25-jährige Studentin.

Veronica Zilz bleibt dem Nationalpark sogar auch nach dem Praktikum erhalten: Sie ist nicht nur in die Nationalparkregion gezogen, sondern engagiert sich nun zudem als ausgebildete Nationalpark-Waldführerin ehrenamtlich für das Großschutzgebiet. Wer Interesse an dem Umweltpraktikum in der Nationalparkverwaltung Eifel während des nächsten Jahres hat, kann sich bis zum 15. Januar 2016 bewerben.

Einsatzorte, für die drei- bis fünfmonatigen Praktika im Sommerhalbjahr sind entweder das Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben, das Fachgebiet Forschung und Dokumentation oder das Fachgebiet Umweltbildung. Die Stellen sind in erster Linie auf studentische Pflichtpraktika ausgerichtet.

Die Stellenausschreibungen finden Interessierte auch auf der Internetseite www.nationalpark-eifel.de. Insgesamt stehen mehr als 60 mehrmonatige Plätze des Umweltpraktikums an bundesweit 25 Standorten zur Verfügung, vom Wattenmeer bis zum Watzmann und von der Eifel bis zur Elbe. Die Bank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und bezahlt die Kosten für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung. Die Absolventen tragen ihre Erfahrungen dann in Bereiche der Wirtschaft, Politik und Umwelt.

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