Umfangreiche Arbeiten an der Bundesstraße 258

Von: hes
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Drei Minuten dauert maximal die Rotphase der Baustellenampel an Dreistegen, was jetzt in der Ferienzeit noch nicht zu großem Stau führt. Das könnte sich am Wochenende und nach den Ferien ändern. Foto: H. Schepp

Monschau. Auf die Autofahrer im Bereich Monschau, besonders die Berufspendler aus dem Bereich Höfen und Kalterherberg, die täglich in Richtung Aachen fahren müssen, wartet eine neuerliche Geduldsprobe.

Zur Wochenmitte haben auf der Bundesstraße 258 im Bereich Dreistegen umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn und der Entwässerung begonnen.

„Rund drei Monate”, also bis Anfang Oktober, werden diese Arbeiten andauern. Während der gesamten Bauzeit muss der Verkehr dort mit einer Baustellenampel geregelt und halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden, teilte der zuständige Projektmanager Helmut Helze mit.

Weniger Verkehr in den Ferien


Jetzt, in der Sommer- und Urlaubszeit, rollt zwar deutlich weniger Verkehr über die viel befahrene Bundesstraße, doch spätestens mit Ferienende dürfte die Geduld der Autofahrer auf eine harte Probe gestellt werden. Zurzeit fließt der sich ansammelnde Verkehr zumindest tagsüber binnen einer Ampelphase (laut Schild an der Lichtzeichenanlage maximal drei Minuten) ab, längere Wartezeiten sind dann die Ausnahme.

„Sollte das Verkehrsaufkommen jedoch wieder zunehmen, vor allem morgens, sollten die Autofahrer aus Richtung Höfen und Kalterherberg überlegen, für diese Zeit über Monschau oder Rohren/Widdau bzw. Mützenich auszuweichen und Richtung Aachen zu fahren”, so Helzle. Dieser Umweg lohne sich aber nur bei einer Wartezeit von zwei und mehr Ampelphasen.

Betonbalken als Stütze

Die anstehenden Arbeiten des Landesbetriebs, die eine Geilenkirchener Firma ausführt, sind umfangreich, wie der Projektleiter erläutert. „Die Fahrbahn weist Risse auf, da der Untergrund auf einem felsigen Untergrund liegt und zur Flußseite hin wegrutscht. Deshalb wird der Straßenkörper mit sogenannten Betonbalken abgestützt - so, wie das schon im Bereich Burgring geschehen ist”, wie Helmut Helzle berichtet. Die Betonbalken werden dabei im Felsen verankert, dafür sind Bohrungen im Untergrund erforderlich.

Auch auf der rechten Seite der Straße (von Monschau kommend) wird etwas passieren. „Der Drainagekanal muss erneuert werden, da vor allem bei stärkerem Regen das vom Felsen versickernde Wasser die Straße unterspülte”, erklärt Projektleiter Helzle.

Natürlich wird auch der Radweg wie bisher in 2,50 Meter Breite seinen Platz neben de knapp sieben Meter breiten Fahrbahn Platz finden und durch einen Hochbordstein von der Autofahrbahn getrennt.

Den Radweg wie in Belgien nur mit einer Linie von der Fahrbahn abzusetzen und somit besser pfleg-, sprich: kehrbar zu machen, hält Helmut Helzle nicht für sinnvoll: „Das könnte vor allem im Winter für Radfahrer gefährlich sein und wird deshalb in Deutschland eher nicht praktiziert.”

Ein Wochenende Vollsperrung

Drei Monate müssen die Autofahrer also nun auf diesem 400 Meter langen Streckenabschnitt mit der Baustellenampel leben; gegen Ende der insgesamt 1,3 Millionen Euro teuren Baumaßnahme wird die Strecke dann ein Wochenende lang vollgesperrt, wenn die Markierungsarbeiten anstehen. Als Trost für die Menschen, die diese Strecke täglich befahren müssen, werden sie dann künftig eine Bundesstraße ohne Risse, Dellen und Wasserpfützen befahren können.
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