Kesternich - Ulrich Offermann gibt Amt des Ortsvorstehers ab

Ulrich Offermann gibt Amt des Ortsvorstehers ab

Von: Max Stollenwerk
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Der Ortsvorsteher und sein Nachfolger: Ulrich Offermann (l.) wünscht seinem Nachfolger Sascha Schmitz alles Gute. Foto: Max Stollenwerk

Kesternich. 27 Jahre lang war er Ortsvorsteher in Kesternich. Nun sieht er die Zeit gekommen, sein Amt in jüngere Hände zu übergeben. „Mein Dank gilt ganz Kesternich für das große Vertrauen, die Akzeptanz und Unterstützung, die mir entgegengebracht wurde.

So habe ich diese Aufgabe stets gerne gemacht“, findet Ulrich Offermann erste Worte bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Kesternich, wo er seine Entscheidung bekanntgab.

Als neuen Ortsvorsteher bestimmte der Ortsverband einstimmig den bisherigen Vorsitzenden der CDU Kesternich, Sascha Schmitz, der nun in der kommenden Sitzung des Gemeinderates am 13. Dezember gewählt werden soll. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und hoffe, dass ich den Herausforderungen gerecht werde“, waren seine Worte. Auch bedankte er sich für die Hilfe, die ihm von Ulrich Offermann angeboten wurde.

Der 68-jährige Ulrich Offermann nahm an diesem Abend zahlreiche Worte des Lobes für seine geleistete Arbeit entgegen. Hans-Josef-Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat, nannte ihn „einen der Besten“ und empfand es als „bewegend zu sehen, wie ein politischer Mitkämpfer über Jahrzehnte nun Abschied nimmt“.

„Die Fußstapfen, die du hinterlässt, sind groß“, würdigte auch Bernd Goffart, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Simmerath, ihn als „Mann der leisen Töne, der viel für sein Dorf getan hat und immer wusste, wie er sein Ziel erreicht. Kesternich kann froh sein, einen Ortsvorsteher wie dich gehabt zu haben“, sagte er, bevor er Sascha Schmitz als „mit Sicherheit guten Ortsvorsteher, der tief in Kesternich verwurzelt ist“, im neuen Amt willkommen hieß.

Das geplante Sport- und Kulturzentrum auf der Höhe bildete einen weiteren Schwerpunkt der Versammlung. „Wir als Politiker haben das getan, was wir tun konnten und sind an die Grenzen dessen gegangen, was wir übernehmen können“, meinte Ratsherr Bernd Goffart. Er stellte klar, dass das Sport- und Kulturzentrum keine reine Kesternicher Angelegenheit sei. „Der Kunstrasenplatz ist Heimat des SV Nordeifel und somit nicht mit anderen Sportstätten der Gemeinde vergleichbar.“

Das Thema Windkraft und hier insbesondere der Windpark Lammersdorf war ebenfalls ein Schwerpunkt. „Durch den Windpark gibt es für die Gemeinde Simmerath erhebliche Einnahmen, so dass wir die Möglichkeit haben, die Grund- und Gewerbesteuer bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr zu erhöhen“, erklärte Goffart. Eine vierköpfige Familie könne dadurch durchschnittlich 200-300 Euro pro Jahr sparen.

Ulrich Offermann unterstrich, dass die Gewinnung von Energie aus Windkraft aus seiner Sicht „die sauberste Quelle“ sei, die man daher auch nutzen müsse. Goffart stellte zudem fest, dass die Gemeinde Simmerath insgesamt stabil sei mit ihren Gebühren. Zum Abschluss hatte er eine weitere positive Nachricht: Die Gemeinde Simmerath habe „im Jahr 2015 die meisten Gewerbegrundstücke in der gesamten Städteregion“ verkauft.

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