Ulla Thönnissen informiert sich über die Entwicklungen in Simmerath

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
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Bernd Goffart (CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender und 1. stellvertretender Bürgermeister), Karl-Heinz Hermanns (Bürgermeister), Ulla Thönnissen (Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Fraktion im Städteregionstag), Axel Wirtz (Landtagsabgeordneter der CDU) und Hans-Josef Hilsenbeck (stellvertretender Städteregionsrat) auf dem Schulhof der Sekundarschule in Simmerath (v.l.). Foto: Corinna-Jasmin Kopsch

Simmerath. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hat Ulla Thönnissen, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Fraktion im Städteregionstag in Simmerath, empfangen, um sie über infrastrukturelle Entwicklungen in der Gemeinde zu informieren. Dabei stellte er ihr auch das neugestaltete Schul- und Sportzentrum an der Sekundarschule vor.

Zum dortigen Gespräch und Rundgang waren zudem Bernd Goffart, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender und 1. stellvertretender Bürgermeister, Axel Wirtz, Landtagsabgeordneter der CDU, und Hans-Josef Hilsenbeck, stellvertretender Städteregionsrat, zugegen.

Nach einem Gespräch im Rathaus, in dem es unter anderem um die Finanzsituation der Gemeinde ging, traf man sich auf dem Schulhof der Sekundarschule, der gerade saniert wird. Hermanns erläuterte Thönnissen, welche Arbeiten bei der Sanierung der Schule im Laufe der letzten Jahre bereits beendet wurden: die energetische Sanierung des Schulgebäudes inklusive der Sporthalle und der Neubau des SimmBads, der Mensa sowie des Kunstrasenplatzes.

Nach Beendigung der Neugestaltung des Schulhofs (der weiterhin bei Veranstaltungen auch als Parkplatz genutzt werden kann), wird hinter der Schule noch ein Freizeitgelände entstehen.

Die Kosten der Sanierung belaufen sich bislang auf 13,98 Millionen Euro – wobei 4,4 Millionen aus Zuschüssen stammen. Simmerath habe somit etwa 9,6 Millionen Euro selbst getragen – dies sei viel für eine kleine Gemeinde, so Hermanns. Die jährlichen Zuschüsse der Städteregion an Simmerath und Monschau in Höhe von 320.000 Euro, von denen jeweils etwa 50 Prozent an die beiden Gemeinden gehen, seien „wichtige Zahlungen“.

Im Zuge des Strukturkonzepts, das Städteregionsrat Helmut Etschenberg im letzten Jahr vorgestellt hatte, würde diese Zahlung jedoch in Zukunft eingestellt werden. Vor allem die Abgeordneten aus der Eifel hätten jedoch „weitere Unterstützung gefordert“ und einen „Appell an den Städteregionsrat“ gerichtet.

Der gemeinsamen Bitte von Karl-Heinz Hermanns und Margareta Ritter, Bürgermeisterin von Monschau, um ein Gespräch mit allen Fraktionen habe Etschenberg zugestimmt, der festgelegte Termin habe dann jedoch verlegt werden müssen – nach einem neuen Termin suche man nun. „Es ist wichtig, die Förderung aufrechtzuerhalten“, betonte Hermanns. „Der Wegfall der Förderung würde Monschau und Simmerath finanziell treffen.“

Axel Wirtz betonte, wie wichtig Schulen vor Ort seien, da so „kurze Wege“ für die Familien möglich seien. Er zeigte sich verständnisvoll: „Steuerlich steht man auf dem Land natürlich schwächer da als in den Städten. Daher ist es wichtig, Zahlen auf dem Tisch zu haben und sich damit zu befassen.“ Das Thema eigne sich aber „nicht für politische Zankereien“. Ein Gespräch sei nun wichtig, um eine „zukunftsorientierte, gemeinsame Lösung“ zu finden.

Ulla Thönnissen bestätigte, dass ein umfassendes schulisches Angebot im ländlichen Bereich wichtig sei, auch bei sinkenden Schülerzahlen. Daher müsse man genau hinschauen, bevor man beispielsweise Schulen schließe. Klar sei aber auch, dass man „an bestimmten Stellen sparen muss“.

Eine Entscheidung in Zukunft mache man sich sicher nicht leicht, sei zuvor aber zu Gesprächen mit allen Fraktionen bereit. „Das Ergebnis der Gespräche ist allerdings noch nicht klar.“ Sie hoffe aber auf einen positiven Ausgang.

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