Übung für den Ernstfall: Simulation eines Waldbrands

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Insgesamt sechs C-Rohre mit einer Wassermenge von 600 Litern/Minute kamen zum Einsatz, als jetzt die Feuerwehren aus Einruhr, Erkensruhr und Schleiden-Herhahn gemeinsam übten. Foto: Feuerwehr

Nordeifel. Die Löschgruppen Einruhr, Erkensruhr und Schleiden-Herhahn trafen sich am vergangenen Freitagabend mit drei Fahrzeugen und circa 30 Einsatzkräften zu einer gemeinsamen Übung im Rurtal. Im vergangenen Jahr veranstalteten die Löschgruppen Schleiden-Herhahn und Einruhr eine Gemeinschaftsübung im Gewerbegebiet Herhahn.

In diesem Jahr hatte die Löschgruppe Einruhr die Planung übernommen und die Löschgruppe Erkensruhr mit hinzugezogen. Bedingt durch die widrigen Wetterverhältnisse musste der Übungsort kurzfristig verlegt werden. Die Führungskräfte kamen überein, eine Waldbrandübung durchzuführen.

Die Waldbrandübung wurde zwischen Einruhr und Dedenborn veranstaltet. Während die Löschgruppe Schleiden-Herhahn die Löschwasserentnahme und -versorgung der eingesetzten Löschgruppen übernahm, bauten die Löschgruppen Einruhr und Erkensruhr jeweils einen Löschangriff zur Waldbrandbekämpfung auf. Insgesamt kamen sechs C-Rohre mit einer Wassermenge von 600 Litern/Minute zum Einsatz. Wegen des Wetters wurde auf einen weiteren Ausbau der Übung verzichtet.

Manöverkritik und Geselligkeit

Nach Abschluss der Übung traf man sich im Feuerwehrgerätehaus Einruhr zur Manöverkritik. Einruhrs Löschgruppenführer OBM Alexander Kapma dankte den Teilnehmern für ihr zahlreiches Erscheinen und den gezeigten Einsatz. Einsatzleiter Brandinspektor Michael Wolgarten führte aus, dass er mit dem Ablauf der Übung zufrieden sei. Im nächsten Jahr will man sich zur Gemeinschaftsübung in Erkensruhr treffen.

Bei Fleisch vom Grill und kühlen Getränken tauschten sich die Teilnehmer der Übung noch einige Stunden aus.

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