Höfen - Übung der Feuerwehr: Rettungskräfte arbeiten gut zusammen

Übung der Feuerwehr: Rettungskräfte arbeiten gut zusammen

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Zwei verunfallte Autos mit insgesamt fünf Verletzten am Grenzübergang „Wahlerscheid“: Dieses Szenario hatten sich die deutschen und belgischen Übungsleiter ausgedacht. Foto: Feuerwehr

Höfen. Die Feuerwehren aus Höfen (D) und Büllingen (B) üben traditionellerweise einmal im Jahr zusammen. Diesmal wurde das von der belgischen und deutschen Übungsleitung angedachte Szenario zur technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen realitätsnah durch zwei verunfallte Autos mit insgesamt fünf verletzten Personen am Grenzübergang „Wahlerscheid“ vorbereitet.

Vorgaben der Übungsleitung waren auch – entsprechend der Grenzlage – zahlreich eingehende Notrufe bei der städteregionalen Leitstelle in Aachen sowie bei der zuständigen Leitstelle der Provinz Lüttich. Nach Absprache zwischen beiden Leitstellen erfolgte die Alarmierung der deutschen und belgischen Einsatzkräfte. Beide Feuerwehren sowie der Rettungsdienst Schmitz aus Höfen und das Belgische Rote Kreuz wurden vor echte Herausforderungen gestellt.

Ein Auto lag nach einem Überschlag auf dem Dach im Straßengraben, das zweite beteiligte Fahrzeug war seitwärts zwischen Bäumen verkeilt. Die Verletztendarsteller wurden durch eine Sanitäterin des Belgischen Roten Kreuzes mit Theaterschminke täuschend echt in Szene gesetzt. Neben der Einsatzstellensicherung und der Erstversorgung der Patienten musste die technische Rettung aus den verunfallten Fahrzeugen geplant und möglichst ohne Zeitverlust mit den verfügbaren Rettungsgeräten durchgeführt werden.

Es zeigte sich schnell, dass sich alle beteiligten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in der technischen Ausrüstung und Kompetenz gut ergänzen können. Die Rettung von vier verletzten Personen erfolgte nach rund 35 Minuten, eine fünfte Person konnte nach umfangreicheren Rettungsarbeiten 50 Minuten nach Eintreffen an der Einsatzstelle dem Rettungsdienst übergeben werden.

Das Fazit fiel daher sehr positiv aus. Die Übungsleitung lobte die effiziente und zielorientierte Zusammenarbeit der Wehren. Ebenso zeigte sich, dass sich Ausbildungsstand und Ausrüstung ähneln und jeder mit den Gerätschaften und Materialien des Anderen arbeiten kann.

Der Ausklang und die Nachbesprechung fanden bei einer kräftigen Suppe im Gerätehaus Höfen statt.

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