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Überdurchschnittliches Engagement: Ehrenamtskarten vergeben

Von: Helga Giesen
Letzte Aktualisierung:
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Seitens der Verwaltung gratulieren Michaela Maas und Bürgermeister Manfred Eis den neuen Ehrenamtskarteninhabern Inge Tappert, Gisela Cosler, Gertrud Dücker, Guido Offermann, Hildegard Faymonville, JoSuse Titze und Waldemar Dücker. Es fehlt Nadine Offermann.

Roetgen. Zum zweiten Mal konnte jetzt die Gemeinde Roetgen die von der Landesregierung NRW eingeführte Ehrenamtskarte für überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement jetzt an Bürger vergeben.

Den Gedanken der Landesregierung, das Ehrenamt zu unterstützen und zu würdigen, habe die Gemeinde aufgegriffen und per Ratsbeschluss auf den Weg gebracht, erklärte Bürgermeister Manfred Eis. Ohne den uneigennützigen Einsatz vieler Menschen könnten vor allem kleine Kommunen öffentliche Aufgaben weder personell noch finanziell wahrnehmen, betonte er.

Diesmal waren es acht Roetgener Bürgerinnen und Bürger, denen der Verwaltungschef und seine Mitarbeiterin Michaela Maas im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus die Ehrenamtskarte überreichen konnten.

Das Ehepaar Waldemar und Gertrud Dücker kann auf nahezu 50 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit für den DJK-Diözesansportbund Aachen zurückblicken. Für die Verleihung der Ehrenamtskarte wurde insbesondere ihr Einsatz für die wöchentlichen Tanznachmittage für Senioren in den Burtscheider Kurpark-Terrassen gewürdigt.

Mit Gisela Cosler und JoSuse Titze wurden zwei Vertreterinnen des TV Roetgen geehrt, die sich als Abteilungsleiterinnen für Turnen und Gymnastik bzw. Leichtathletik für Fitness Gesundheit einsetzen. Neben der allgemeinen Vorstandsarbeit engagieren sie sich mit großem Zeitaufwand als Übungsleiterinnen für Groß und Klein in der Halle und auf dem Sportplatz.

Hildegard Faymonville ist seit einem halben Jahrhundert eine feste Größe im Roetgener DRK. In verschiedenen Positionen hat sie Vorstandsarbeit geleistet und engagiert sich bis heute bei den Blutspendeterminen, auch wenn sie ihr Amt als Blutspendebeauftragte kürzlich in jüngere Hände gelegt hat.

Ansporn für weitere Arbeit

Mit Inge Tappert sowie Nadine und Guido Offermann stellt sich gleich eine ganze Familie schon seit vielen Jahren in den ehrenamtlichen Dienst beim Roetgener DRK.

Als „harter Kern“ des Ortsvereins, an dem sich andere Mitglieder orientieren können, weiß der Bürgermeister als Vorsitzender aus eigener Anschauung um den enormen Arbeitseinsatz, den sie u. a. als stellvertretende Vorsitzende oder Kassiererin im Vorstand, als Bereitschaftsleiter im Rettungsdienst und mit zahlreichen Lehrgängen in der Breitenausbildung, die schon in den Kindergärten beginnt, erbringen.

Zu den Ehrenamtskarten im handlichen Scheckkartenformat, die den Inhabern landesweit einige Vergünstigungen gewähren, gab es eine Dankesurkunde und ein kleines Präsent, die, so der Bürgermeister, sowohl Anerkennung für geleistete Arbeit als auch Ansporn für weiteren Einsatz sein sollen.

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