Über 70 Roetgener jagen dem Ball hinterher

Von: kk
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Männlich oder weiblich, sportlich oder weniger sportlich, alle durften beim Dorfturnier des FC Roetgen teilnehmen und ihre fußballerischen Qualitäten auspacken. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die Wettermacher waren zwar nicht ganz auf der Seite des FC Roetgen, aber letztlich brachte der FC 13 Roetgen sein Turnier „Unser Dorf spielt Fußball“, noch halbwegs trocken über die Bühne. „Sicherlich wären bei besserem Wetter noch einige Zuschauer mehr gekommen, aber wir können auch so zufrieden sein.

Die Mannschaften haben ihren Spaß gehabt und alles war prima organisiert“, blickte der 2. Vorsitzende des FC Roetgen, Werner Kreitz, auf eine gelungene Veranstaltung zurück.

Das Organisationsteam hatte vorher alles bestens reglementiert und über 70 Spieler entsprechend auf die Mannschaften verteilt. Spielberechtigt beim Dorfturnier war jeder mit Wohnsitz in Roetgen, Rott oder Mulartshütte. Die drei Gemeindeorte wurden in sechs Bezirke unterteilt, wodurch sich die Teamnamen Todt, Rott, Westside, Rummel, Markt und Brand ergaben.

Männer und Frauen ab 16 Jahren spielten auf Kleinfeldern mit Jugendtoren im Fußballturnier gegeneinander. Eine Mannschaft bestand aus fünf Feldspielern und Torwart. Tore, die von Frauen erzielt wurden, zählten doppelt. Parallel zu den Spielen konnten an der Torwand auch Jugendliche von 9 bis 15 Jahren ihre fußballerischen Fähigkeiten beweisen. Beim Torwandschießen durfte jede Mannschaft 25 Schüsse auf die Wand mit den zwei Löchern abgeben.

Nach knapp vier Stunden Turnier standen die Sieger fest. Gesamtsieger wurde Todt vor Rott, Westside, Rummel, Markt und Brand. Sieger beim Fußballturnier wurde ebenfalls Todt, hier vor Rummel, Westside, Rott, Brand und Markt. Das Torwandschießen gewann Rott vor Markt, Westside, Rummel, Todt und Brand.

Leider ging das Turnier nicht ganz regenfrei über die Bühne, denn in der letzten halben Stunde prasselte ein Regenschauer über den Sportplatz an der Hauptstraße, so dass es für die meisten Spieler auch bei der verregneten Siegerehrung nasse Füße gab.

Da aber für die kleinsten Besucher und für das leibliche Wohl der Zuschauer bestens gesorgt war, dauerte für viele Besucher die Aufarbeitung der Spiele länger als das gesamte Turnier. Für alle war dabei wichtig, dass der Spaß im Vordergrund stand.

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