Über 1000 interessieren sich für „Rettet den Rursee”

Von: mv
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Der Rursee: Unweit des Wildenh
„Rettet den Rursee”; Personen aus Heimbach, Woffelsbach, Rurberg, Schmidt, Simmerath, Aachen, Düren melden sich an. Foto: Peter Stollenwerk

Heimbach/Schmidt. Bürgerinnen und Bürger aus den Rursee-Gemeinden, die gegen die Einrichtung eines Wasserspeicherkraftwerks durch Trianel protestieren, haben sich getroffen und wollen ihre Bürgerinitiative als Verein strukturieren.

Das teilte am Montag auf Anfrage Christoph Pranter mit, der derzeit als Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet den Rursee” fungiert.

Viele Interessierte haben sich unterdessen über die Homepage der Bürgerinitiative gemeldet und wollen von dieser regelmäßig informiert werden. Am Montag gegen 17 Uhr waren es schon 1038 Personen, die über die Homepage Kontakt zu der Bürgerinitiative suchen.

Die Adresse im Internet ist www.rettetdenrursee.de. Es wird, so Pranter, derzeit überlegt, wie Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben, in die Arbeit der Bürgerinitiative eingebunden werden können.

„Das Interesse ist unglaublich groß”, so Pranter. Es hätten sich außer Personen aus den Rurseegemeinden auch Menschen aus Berlin, Aachen, Düren, vom Bodensee und aus Barcelona gemeldet. Vorgesehen ist jetzt, Autoaufkleber in Form von Schiffchen mit dem Schriftzug „Rettet den Rursee” herstellen zulassen.

Außerdem will man mit Wissenschaftlern Kontakt aufnehmen, um sich von möglichst unabhängiger Seite über die Vor- und Nachteile eines Wasserspeicherkraftwerks informieren zu lassen.

Nicht zuletzt möchte man herausfinden, wie Trianel gedenkt, die drei Kraftwerke zu finanzieren, wobei das am Rursee bereits eine Milliarde Euro kosten soll. Pranter: „Wer gibt Trianel eine Milliarde Euro und dann nochmal eine Milliarde für das Kraftwerk in Thüringen?”
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