Nordeifel - TV Roetgen startet in die „Wochen der Wahrheit“

TV Roetgen startet in die „Wochen der Wahrheit“

Von: kk
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Am vergangenen Spieltag, beim 24:21-Sieg gegen Westwacht Weiden, lieferte Yvonne Baltzer eine hervorragende Leistung ab und zeigte sich mit zehn Toren am treffsichersten. Auch vom Siebenmeterstrich zeigte sie sich erfolgreich. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Am Wochenende starten die Handballfrauen der Verbandsliga in die finale Phase der Meisterschaft. Bis zu den Osterferien stehen fünf Spiele auf dem Spielplan, nach den Ferien warten dann noch zwei Runden auf die Damen des TV Roetgen, die mit dem SSV Nümbrecht punktgleich die Tabelle anführen.

Berechtigte Hoffnung, in der Endabrechnung auf einem der beiden Aufstiegsplätze zu landen, kann sich aber auch noch die Damenmannschaft des Polizei SV Köln machen, die aktuell nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat als die beiden führenden Teams.

Bis Ostern entschieden?

Dass Aufstieg und Meisterschaft bis zum Beginn der Osterferien entschieden sind, erscheint eher unwahrscheinlich, allerdings werden die Weichen zur Oberliga an den nächsten fünf Spieltagen gestellt, denn an diesen stehen die Topspiele auf der Agenda. Am letzten Februarsonntag erwartet der SSV Nümbrecht den Tabellendritten Polizei Köln. Eine Woche später reisen die Roetgenerinnen dann zu den Ordnungshüterinnen aus der Domstadt. Am 14. März steigt dann das Topspiel an der Rosentalstraße, wenn sich dort der SSV Nümbrecht vorstellt.

Diese drei Spiele mit finalem Charakter sind mit Sicherheit richtungsweisend, allerdings warten auf die drei Topteams auch noch andere Stolperstellen. „Das sind drei Spiele, die ich in der Rückrunde unbedingt gewinnen möchte“, erinnert TV Roetgens Trainer Bernd Marquardt sich nur ungern an die Spiele beim Godesberger TV, beim SSV Nümbrecht und an das Derby beim Stolberger SV zurück, in denen sein Team in der Hinrunde leer ausging. Bis zu den Osterferien haben die Roetgenerinnen diese drei Spiele hinter sich gebracht.

Sieben Runden vor Saisonende kann auch der Tabellenfünfte Stolberger SV noch vom Aufstieg träumen, denn auf seinem Restprogramm stehen noch die Spiele gegen das gesamte Führungstrio. Gespannt darf man auch sein, wie ernst die Zweitvertretung des TV Strombach die restliche Saison noch nimmt, denn auch der Tabellenvierte darf oder muss noch gegen die drei führenden Mannschaften spielen; allerdings zählen die Oberbergischen nicht zum Kreis der Aufstiegsanwärter, da ihre erste Mannschaft in der Oberliga spielt.

Unterschätzen sollten die drei Aufstiegsaspiranten auch nicht die Gegner die am aktuellen Spieltag auf sie warten. Polizei Köln erwartet den Stolberger SV, der SSV Nümbrecht hat beim Godesberger TV Termin, und auch die Roetgenerinnen müssen auswärts beim HSV Bocklemünd ran. Der HSV aus dem nordwestlichen Kölner Stadtrand musste an den beiden letzten Spieltagen gegen die beiden Aufstiegsaspiranten Polizei Köln und SSV Nümbrecht ran.

In beiden Spielen ging die Gruppe aus Bocklemünd leer aus, dennoch ist sie nicht zu unterschätzen, denn eine Woche bevor es gegen die Aufstiegskandidaten ging, besiegten sie den Stolberger SV recht deutlich mit 29:17. „In ihrer eigenen Halle ist das eine unbequeme Mannschaft“, hat Bernd Marquardt den Gegner aus vergangenen Spielzeiten nicht in bester Erinnerung.

Da man wieder Mal zu einer ungeliebten Anwurfzeit am Sonntag um 15 Uhr spielen muss, fordert der Trainer eine konzentrierte Leistung um die Punkte aus dem Nordwesten der Domstadt zu entführen. „Da müssen wir schon eine starke Leistung abliefern, um die Punkte mitzunehmen“. Aus personeller Sicht kann er mit dem kompletten Kader disponieren.

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