TV Roetgen im Kreispokalendspiel Handball

Von: kk
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Roetgen. Die Saison in der Handball-Oberliga der Frauen ist schon sechs Wochen zu Ende, aber erst am Sonntag wartet auf die Frauenmannschaft des TV Roetgen der Saisonhöhepunkt: Um 15 Uhr treffen die Handballmädels aus der Eifel in Weiden in der Halle an der Parkstraße im A-Kreispokalfinale auf den Klassenkonkurrenten Schwarz-Rot Aachen.

Tagesform entscheidet

In der abgelaufenen Meisterschaftsrunde bestimmte jeweils die Heimmannschaft den lokalen Vergleich. Die Roetgenerinnen gewannen in eigener Halle 22:19, in der Kaiserstadt verloren sie das Derby 26:29.

„In diesem Spiel gibt es keine taktischen Spielereien, dafür kennen sich beide Mannschaften zu gut. Ich glaube, dass die bessere Tagesform ausschlaggebend sein wird”, weiß Roetgens Trainer Toni Ackermann, dass man in den letzten drei Jahren in Meisterschaft und Pokal neunmal gegeneinander spielte und keine Geheimnisse voreinander hat.

Neues Trainergespann

Aus personeller Sicht muss der Roetgener Coach auf Sabine Wilden und Yvonne Baltzer verzichten. Dafür rücken Silke Römer aus der zweiten Mannschaft und Jugendspielerin Angelina Rusche ins Team. Die mittlerweile in Hamburg lebende Anika Esser hat sich in der Hansestadt fit gehalten und steht den Roetgenern ebenfalls im Finale zu Verfügung.

Nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit an der Hauptstraße in Roetgen wird Toni Ackermann im Pokalfinale letztmalig die Roetgenerinnen coachen und würde zum Abschied natürlich gerne den Kreispokal in Empfang nehmen. Die Nachfolge wurde in der vergangenen Woche geregelt: Uli Heeren und Bernd Marquardt werden in der kommenden Saison das Frauenteam der Rot-Gelben coachen.

Auch auf die zweite Herrenmannschaft der Roetgener wartet am Sonntag in Weiden der absolute Saisonhöhepunkt. Sie qualifizierte sich für das B-Kreispokalfinale, das um 13 Uhr in der Halle an der Parkstraße angepfiffen wird.

Roetgen nur Außenseiter

Gegner des Kreisligisten ist die Zweitvertretung des TV Weiden, die in der Landesliga mit der Ersten der Roetgener um Punkte spielte und beide Spiele gegen die Erste der Rot-Gelben gewinnen konnte. In Weiden gewann man gegen Roetgen I recht deutlich mit 30:25, in der Nordeifel landete man Ende Februar einen knappen 28:27-Erfolg.

Die Reserve der Roetgener geht zwar als Außenseiter ins Endspiel, jedoch ist den Spielern um Roetgens „Handballikone” Harald Stoffels durchaus eine Überraschung zuzutrauen.

Neben dem früheren Torjäger können die Rot-Gelben auf Timo Goblet und Toni Ackermann junior zurückgreifen, die im Pokal für die Zweite spielberechtigt sind.
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