TV Roetgen: Handballfrauen finden nicht in die Spur

Von: kk
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Wie in dieser Szene Lisa Cosler, Sabine Schmal (Nr. 10) und Anne Fischer (Nr. 4) wollen die Spielerinnen des TV Roetgen am Samstag gegen den TV Strombach in der Defensive alles geben. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Die Begegnung beim TuS Königsdorf gestaltete sich für die Handballfrauen des TV Roetgen allein schon von den äußeren Gegebenheiten anders als erwartet. Die Spielstätte des TuS Königsdorf, die Gerhard-Berger-Halle, wird seit vergangenen Donnerstag als Flüchtlingsunterkunft genutzt, so dass die Oberliga-Begegnung kurzfristig in eine Frechener Trainingshalle verlegt werden musste.

„Hier war es ungewohnt eng, heiß und dunkel“, passten auch dem Roetgener Trainer, Bernd Marquardt, die äußeren Bedingungen nicht.

Hohe Fehlerquote

Für seine Mädels schienen die Bedingungen auch nicht zu stimmen, denn sie lagen schon nach wenigen Minuten 0:4 zurück. Der Coach entschied sich für eine Auszeit, drehte in der aber an den richtigen Stellschrauben, denn nach nur wenige Minuten hatten die Eifelladies auf 5:6 verkürzt. „Dann hatten wir wieder eine Phase, in der wir zu viele Bälle weggeworfen haben“, beklagte der Trainer ab Mitte der ersten Halbzeit einige leichtfertig vergebene Torabschlüsse, die die Einheimischen nutzten um ihren Vorsprung auf 10:5 auszubauen.

Beim Seitenwechsel führten die Gastgeberinnen 13:9. Bis Mitte der zweiten Halbzeit, da lagen die Rot-Gelben 16:20 zurück, konnte Bernd Marquardt noch auf ein gutes Ergebnis hoffen. Im letzten Viertel des Spiels erhöhte sein Team aber die Fehlerquote in der Defensive und Offensive. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und in der Abwehr zu brav agiert. Die Einzige die Normalform bei uns erreichte war unsere Torfrau Katrin Weyer“, war der Coach von dem klaren Endergebnis von 19:28 total enttäuscht.

Erträglicher wäre das Ergebnis bei einer konsequenteren Chancenverwertung ausgefallen. Um 19 Tore zu erzielen benötigen die Roetgenerinnen 43 Versuche und verwarfen auch noch drei Siebenmeter. „Diese Quote ist für die Oberliga zu wenig“, fordert der Trainer an den nächsten Spieltagen einen konzentrierteren Torabschluss.

Wenn es am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr in der Halle an der Rosentalstrasse) gegen den TV Strombach geht, soll im sechsten Spiel endlich der erste Sieg her. „Dafür werden die Mädels arbeiten und kämpfen bis zum Umfallen“, verspricht Bernd Marquardt den treuen Fans, dass sein Team in die Begegnung gegen die Oberbergischen mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft gehen wird.

Die Gruppe aus dem Gummersbacher Stadtteil holte die bisherigen vier Zähler in den Heimspielen gegen TSV Bonn (29:25) und Schwarz-Rot Aachen (34:25). Auf fremdem Parkett gingen die Oberbergischen bisher noch leer aus und dass soll auch so bleiben, verspricht jedenfalls der Roetgener Trainer.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen die Tore in Königsdorf: Kristina Plum (6), Lisa Cosler, Eva Deutz und Anna Leblanc (alle je 3), Anne Fische und Sabine Schmal (beide je 2).

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