TV Roetgen: Handballdamen liefern schlechte erste Halbzeit ab

Von: kk
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Die Schwestern Lisa (l.) und Laura Cosler und Eva Deutz (im Hintergrund) wehren sich mit aller Macht gegen die starken Angreiferinnen des TuS Königsdorf. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Dass die Roetgener Handballdamen in der Oberliga ein Erfolgserlebnis feiern konnten, ist schon lange her, deshalb war auch nicht unbedingt damit zu rechnen, dass die Mannschaft am Samstag gegen den TuS Königsdorf endlich wieder in den Erfolgsmodus schalten würde.

Gegen den Tabellendritten lieferten die Roetgenerinnen eine total enttäuschende erste Halbzeit ab und kassierten am Ende eine 19:26-Niederlage. „Da hat uns nach vorne die Zielstrebigkeit gefehlt und in der Abwehr haben wir uns zu viele Fehler erlaubt“, sagte Trainer Bernd Marquardt nach dem 4:13-Pausenrückstand.

Einigermaßen erträglich verlief die Begegnung für den Coach in Halbzeit eins nur in den ersten zwölf Minuten, aber nach dem 3:4-Rückstand zogen die Gäste auf 3:7 davon. Der Roetgener Trainer entschied sich nach einer Viertelstunde für ein erstes Team-Time- out, jedoch stellte der erhoffte Erfolg sich danach nicht ein.

Lisa Cosler verkürzte in der 21. Minute auf 4:9, das war aber auch der letzte Torerfolg der Roetgenerinnen in Halbzeit eins. Bernd Marquardt entschied sich in der 23. Minute für ein weiteres Team-Time-out, sehnte aber danach den Pausenpfiff herbei.

Dass es doch besser geht, zeigten die Roetgenerinnen dann in Halbzeit zwei. Ihr Trainer wendete häufiger die neue Regel an, wechselte bei eigenem Ballbesitz für die Torfrau die siebte Feldspielerin ein und hatte mit dieser Taktik Erfolg. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann nur noch Schadensbegrenzung betrieben“, war der Coach etwas versöhnlicher gestimmt, dass sein Team das Endergebnis noch halbwegs erträglich gestalten konnte. „Wir haben zumindest die zweite Halbzeit gewonnen“.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Eva Deutz und Lisa Cosler (beide je 5), Laura Cosler (4), Anne Fischer (3), Anna Leblanc und Sabine Schmal (beide je 1).

Treffen der Enttäuschten heißt es nun am Samstagabend (Anwurf 18 Uhr) in der Halle an der Frechener Burgstraße wenn der gastgebende HSV Frechen die Damen aus Roetgen erwartet. In der in dieser Saison sehr starken Oberliga bekommen beide Teams ihre Grenzen aufgezeigt, und der Traum von der NRW-Liga ist für beide Mannschaften schon ausgeträumt. Der HSV holte aus den letzten acht Spielen zwei Punkte, die Roetgenerinnen heimsten aus den letzten sieben Spielen nur einen Punkt ein.

Beide Mannschaften holten die Zähler aber gegen den Tabellenletzten Westwacht Weiden. Am letzten Oktoberwochenende waren die Roetgenerinnen schon mal zum HVM-Pokalhalbfinale in Frechen zu Gast und kassierten eine knappe 26:27-Niederlage. Zwei Wochen später konnten sie sich in eigener Halle in der Meisterschaftsbegegnung mit einem 24:13-Sieg deutlich revanchieren. Nach den Niederlagen in den letzten Wochen werden beide Teams ziemlich verunsichert in die Begegnung gehen. „Es wäre schön, wenn wir noch mal einen Sieg holen“, so Marquardt, der das vorletzte Auswärtsspiel gewinnen will.

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