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TV Roetgen gewinnt Vierpunktederby

Von: kk
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Kräftig zupacken, wie es hier die Roetgener Spielerinnen Jasmin Borsten (links) und Janine Schirmer machen, war im Derby gegen den Stolberger SV öfter angesagt.

Roetgen. Für den Trainer der Frauenmannschaft des TV Roetgen, Toni Ackermann, der am vergangenen Samstag den privat verhinderten Trainer Bernd Marquardt vertrat, war es eine beeindruckende Leistung, die das rot-gelbe Team im Vierpunktespiel gegen den Stolberger SV abgeliefert hatte.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fanden die Roetgenerinnen mit Beginn der zweiten Hälfte im hart umkämpften Derby immer besser ins Spiel und landeten einen letztendlich deutlichen 24:15-Erfolg, durch den sie sich aus der Abstiegsregion der Verbandsliga entscheidend absetzen konnten. „Die Mädels haben prima gearbeitet und sich den Sieg verdient“, lobte der Coach die geschlossen gute Mannschaftsleistung.

Leider begann der lokale Vergleich, den beide Mannschaften nicht gerade zimperlich angingen, nicht nach dem Geschmack des Roetgener Trainers. Erst nach Treffern von Elke Peters und Sabine Schmal konnten die Einheimischen einen 3:5-Rückstand egalisieren. Da beide Defensivreihen diszipliniert agierten, blieben Tore in Halbzeit eins Raritäten. Nach dem erneuten Rückstand (5:7) wählte Toni Ackermann die erste Auszeit, um einige Justierungen in der taktischen Ausrichtung vorzunehmen. Mit Erfolg, wie sich im weiteren Spielverlauf zeigen sollte. Nach Toren von Lisa Cosler, Yvonne Baltzer und Sabine Schmal und zwei gekonnten Aktionen von Torfrau Isabell Leblanc stand es beim Seitenwechsel 8:8.

In der Kabine hatten die Roetgenerinnen weitaus besser zugehört als die Stolbergerinnen. Die Rot-Gelben zeigten sich zu Beginn der zweiten Halbzeit spielfreudiger, minimierten ihre Fehlerquote und zogen nach zwei Treffern von Yvonne Baltzer und Toren von Elke Peters und Sabine Schmal auf 12:8 davon. Als die Roetgenerinnen ihre Führung auf 15:10 ausgebaut hatten, sah eine Spielerin der Gäste nach einer Tätlichkeit an Elke Peters die Rote Karte. Nach weiteren Toren von Lisa und Laura Cosler, Yvonne Baltzer und Anna Leblanc bauten die nun in allen Belangen überlegenen Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 21:13 aus und ließen auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. „Nur 15 Gegentore zeigt, dass wir in der Deckung gutgestanden haben und auch unsere Torfrau, Isabell Leblanc, einen guten Tag erwischt hatte“, resümierte Toni Ackermann nach dem eminent wichtigen Sieg.

Zur ungeliebten Anwurfzeit, am Sonntag um 16.30 Uhr, haben die Roetgener Damen zum Hinrundenauftakt beim TuS Königsdorf Termin. Im Hinspiel kassierte das Nordeifelteam eine unglückliche 16:17-Niederlage, dafür will man sich im Rückspiel revanchieren. Mit einem Sieg in Königsdorf könnte den Roetgenerinnen sogar der Sprung auf den dritten Platz gelingen. Chancenlos reisen sie nicht in den Kölner Vorort, wäre da nicht die ungeliebte Anwurfzeit. Gegen den Stolberger SV erzielten folgende Roetgener Spielerinnen die Tore: Yvonne Baltzer (8), Lisa Cosler (5), Elke Peters und Sabine Schmal (beide je 3), Anna Leblanc (2), Jasmin Borsten, Laura Cosler und Eva Deutz (alle je 1).

„Gegen die waren wir chancenlos“, gab der Trainer der Roetgener A-Juniorinnen, Udo Andres, nach der deutlichen 12:31-Niederlage gegen den Spitzenreiter der Oberliga, JSG Nümbrecht, zu. Da drei Spielerinnen nicht zur Verfügung standen, musste der Coach seinen Kader mit Spielerinnen aus dem B-Juniorinnenteam auffüllen.

Die Rot-Gelben zeigten sich zwar bemüht, jedoch war frühzeitig erkennbar, dass die Spielgemeinschaft aus dem Oberbergischen in allen Belangen überlegen war. Eine 6:3-Führung bauten sie bis zum Seitenwechsel auf 13:6 aus. In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit der Gäste noch deutlicher und das Ergebnis leider noch klarer.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Svenja Andres (6), Anna Leblanc (4), Maja Schwarz und Eva Deutz (beide je 1).

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