TV Konzen hofft in der Kreisliga A auf erfolgreichen Endspurt

Von: kk
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„Hacke, Spitze, eins, zwei, drei“ hieß es am letzten Spieltag noch für den Trainer der SG Vossenack/Hürtgen, Nils Degenhardt. Da die personelle Situation bei der SG sich verbesserte, darf der Coach wieder auf die Bank. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Für den TV Konzen sieht es in der Aachener A-Liga drei Spieltage vor dem Ende des Fußballjahres ziemlich rosig aus. Vom zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg noch relevant werden kann, sind die Konzener nur zwei Punkte entfernt.

Da ihr Restprogramm, mit dem Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Lichtenbusch und den beiden Heimspielen gegen Rhenania Richterich und Armada Euchen Würselen als durchaus machbar erscheint, könnten die Schwarz-Gelben mit dem Traum vom Aufstieg über die Quotientenregelung in die Winterpause gehen.

Ziel: drei Spiele, neun Punkte

„Leider haben wir schon unnötig Punkte liegengelassen, jetzt haben wir uns aber vorgenommen, aus den letzten drei Spielen neun Punkte zu holen“, kündigt Trainer Frank Thielen eine erfolgreiche Jahresendrallye an. Beim aktuellen Gegner Grün-Weiß Lichtenbusch gab es in der vergangenen Woche einen Wechsel auf der Trainerbank, der einen neuen Motivationsschub beim Tabellenvorletzten auslösen sollte, dennoch gehen die Schwarz-Gelben als klarer Favorit in die Begegnung an der Monschauer Straße.

Pannen- und Pleitenserie

Die Grün-Weißen meldeten am ersten Spieltag einen 2:1-Sieg gegen Kornelimünster, dann starteten sie eine Pannen-, Pech- und Pleitenserie mit zehn Niederlagen und nur einer Punkteteilung.

In der Dürener Kreisliga A warten auf die beiden Nordeifelteams unterschiedliche Aufgaben. Für die SG Vossenack/Hürtgen steht der schwere Auswärtstermin beim Tabellenzweiten FC Rurdorf auf dem Plan, der zuletzt fünf Siege in Folge meldete.

„Wir gehen als Außenseiter in dieses Spiel, haben aber nichts zu verlieren. Wenn es ganz gut läuft, können wir vielleicht noch einen Bonuspunkt holen“, sagt SG Trainer Nils Degenhardt, der sich in der Außenseiterrolle wohl fühlt. Im letzten Spiel reichte es für die SG nur zu einem 4:4 gegen Barmen, jedoch konnte der Coach auch damit Leben. Sein Team hatte einen 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung umgewandelt, musste in der Nachspielzeit aber noch den Ausgleich hinnehmen.

Personell sieht es wieder besser bei den Rureifelern aus. Rotsünder Mike Robertz hat seine Sperre abgebrummt. Alex Utecht und Lars Ronig kommen von der Krankenstation wieder in den Kader zurück.

Sechspunktespiel in Barmen

Reisen muss auch der TuS Schmidt, der bereits am Samstag (Anstoß 15 Uhr) Termin beim Tabellenvorletzten Salingia Barmen hat. Die Mannschaft aus dem Jülicher Stadtteil wartete zwar schon sechs Spieltage auf ein Erfolgserlebnis, allerdings überraschten die Jülicher am letzten Spieltag durch ein 4:4 bei der SG Vossenack/Hürtgen. Enttäuscht war nach dem vergangenen Spieltag TuS-Trainer Georg Bauer, der die klare 0:3-Niederlage gegen den Hambacher SV nicht einkalkuliert hatte.

„In der ersten Halbzeit haben wir noch ganz gut gespielt, dann haben wir aber den Motor ausgemacht“, moserte er nach einer schwachen zweiten Hälfte. Die Begegnung in Barmen ist für beide Mannschaften ein Sechspunktespiel, aus dem die Schwarz-Gelben mindestens einen Punkt holen müssen, um den Gegner zumindest auf Distanz zu halten.

Personell sieht es nicht rosig bei den Schwarz-Gelben aus, wahrscheinlich muss der Trainer von Beginn an auf den Platz.

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