TuS Schmidt hat die Bezirksliga im Visier

Von: Kurt Kaiser
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Schmidt. Die eingefleischtesten Anhänger des TuS Schmidt rechnen insgeheim schon damit, dass die Saison 2012/13 die vorläufig letzte in der Dürener Kreisliga A für den TuS ist. „Bezirksliga“ heißt das Ziel für die zahlreichen Fans, für Trainer Bernd Born und die Mannschaft. Unrealistisch erscheint es nicht, dass die Schwarz-Gelben in der nächsten Saison wieder auf Verbandsebene spielen werden.

Denn als es Ende November, früher als geplant, in die Winterpause ging, führten die Schwarz-Gelben die Tabelle der Dürener A-Liga mit einem Punkt Vorsprung vor der Zweitvertretung von Viktoria Arnoldsweiler an.

„Als Weihnachtsmeister in die Pause zu gehen ist zwar schön, aber es verpflichtet uns auch, mehr zu tun als die anderen Mannschaften“, so Trainer Bernd Born. Nichtsdestotrotz sei „Weihnachtsmeister“ an sich eben ein wertloser Titel. „Auf der Weihnachtsfeier haben wir uns darüber freuen können, dass wir Tabellenerster sind, aber jetzt geht es mit harter Arbeit weiter.“

Wobei der Rückblick des Trainers auf die Hinrunde durchaus erfreulich und positiv ausfällt. Acht Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage stehen auf dem Statistikbogen des TuS. Vor der Saison hatte der Coach gefordert, dass die Eichheckstraße wieder zu einer uneinnehmbaren Festung werden sollte. Er wurde von seiner Truppe nicht enttäuscht, auf heimischem Terrain blieb sie ungeschlagen.

Topspiel gegen Arnoldsweiler

Das beste Saisonheimspiel lieferte die Mannschaft nach Einschätzung von Bernd Born gegen Mitfavorit Viktoria Arnoldsweiler II ab. „Das war ein Klassespiel, dass auch zwei Ligen höher gepasst hätte“, schwärmte er heute noch von dem Topspiel, das 2:2 endete.

Beim Blick auf die Tabelle ist erkennbar, dass die Stärken des TuS in der Defensive liegen. Nur acht Gegentore sind Ligabestwert, und der spricht für Torwart Sebastian Knie und dessen Vorderleute Dennis Wirtz, Julian Weiss und Neuzugang Max Hentschel. Weniger zufrieden ist der Coach mit seiner Offensivabteilung, die es nur auf neunzehn Tore brachte. „Das ist leider nur graues Ligamittelmaß“, so der Trainer. Diese Abschlussquote reiche so nicht für den Ligaprimus.

Effizienteste Mannschaft

Da ist es auch nur ein schwacher Trost für ihn, dass seine Mannschaft in der Hinrunde die effizienteste der Liga war, denn sie gewann sechs ihrer Spiele mit genau einem Tor Unterschied. „Ich habe mich schon daran gewöhnt, dass ich immer bis zum Schluss zittern muss.“

Am Mittwochabend rief Bernd Born zur ersten Trainingseinheit nach der Winterpause und stimmte in seiner „Neujahrsansprache“ seine Jungs auf intensive Trainingseinheiten ein. Er ist in seiner Einschätzung realistisch genug und weiß, dass der direkte Mitkonkurrent, die Zweite des Mittelrheinligisten Viktoria Arnoldsweiler, die besseren personellen Möglichkeiten hat.

Jedoch ist er davon überzeugt, dass sein Team mit der entsprechenden Leidenschaft und dem unbändigen Siegeswillen ein wichtiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden wird. „Unser Ziel ist die Meisterschaft“, hat Bernd Born sich ganz klar festgelegt.

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