TuS Schmidt hat den Aufstieg selbst in der Hand

Von: kk
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Im strömenden Regen auf dem rutschigen Rasen entwickelte sich ein kampfbetontes Derby zwischen dem TuS Mützenich und dem TV Konzen, in dem die Schwarz-Gelben am Ende die Nase vorne hatten. Foto: Carina Huppertz

Nordeifel. Germania Eicherscheid steht schon zwei Spieltage vor Saisonende als Meister der Aachener Kreisliga A fest – ob der TuS Mützenich und Trainer Mika Bongard aber ihr Ziel „Klassenerhalt“ erreichen können, ist nach der Niederlage im Nachholderby gegen den TV Konzen mehr als fraglich. Helfen können dem TuS nun nur noch zwei Siege.

Am Sonntag muss man in Imgenbroich das Heimspiel gegen Rhenania Würselen gewinnen, eine Woche später das Endspiel in Kornelimünster. In der aktuellen Begegnung können die Grün-Weißen wieder auf Torwart Tim Hutmacher, Marcel Schillings und Martin André zurückgreifen, dafür fehlen aber Mario Casselmann und der am Donnerstag verletzte Martin Koch.

Beim TV Konzen stellt sich am Sonntag der schon als Absteiger feststehende JSV Baesweiler vor. Durch den Erfolg gegen Mützenich konnten die Konzener den FC Roetgen von Platz sieben verdrängen, den Platz möchte Trainer Georg Bauer auch in der Endabrechnung belegen. Auf dem Zettel des Trainers stehen noch zwei Siege: Sonntag gegen Baesweiler, eine Woche später in Teutonia Weiden.

Total enttäuscht war FC Roetgens Trainer, Ralf Said, nach der 3:4-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den TSV Donnerberg. Sicherlich hatte sein Team nach dem 0:3-Rückstand mit der Aufholjagd zum 3:3 Moral bewiesen, jedoch war der Coach auch davon überzeugt, dass die Donnerberger zu schlagen waren. „Wir haben gegen einen schlechten Gegner unnötig verloren“.

Am aktuellen Spieltag haben die Roetgener bei Borussia Brand Termin. Im Hinspiel machten die Schwarz-Roten nach einer Durststrecke von sechs Niederlagen in Folge ein halbes Dutzend Tore – im Rückspiel würde dem Trainer eins mehr als der Gegner reichen.

Bei Germania Eicherscheid war am vergangenen Sonntag nach dem 2:0-Sieg gegen den VfR Forst Feiern angesagt. „Das war ja fürchterlich“, erinnert Germania-Trainer Wilfried Schmitz sich nur ungern an die Bierduschen zurück. Kleiner Wermutstropfen im Meisterschaftssekt war die schwere Schulterverletzung von Torjäger Stefan Kwasnitza. Dessen Schulter wurde unter Narkose auf dem Platz eingerenkt, am nächsten Tag konnte der Toptorjäger der Blau-Weißen das Krankenhaus wieder verlassen. Nach einer Pause von sechs bis acht Wochen ist er voraussichtlich zum Start in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit wieder einsatzbereit. Neben dem Torjäger fallen am Sonntag, wenn es zur SG Stolberg geht, weiter die Brüder Marco und Lukas Kraß aus. Auch wenn der Trainer einige personelle Veränderungen vornehmen wird, will er die Erfolgsserie fortsetzen und in Stolberg den 19. Sieg in Folge einsacken.

In dieser Saison bleibt dem Schmidter Trainer, Bernd Born, aber auch nichts erspart. Als großer Favorit waren die Schwarz-Gelben zum Tabellenvorletzten BSV Gey gereist. Die Gastgeber verschanzten sich aber von der ersten Minute an in der eigenen Hälfte und die Begegnung glich eher einem Handball- als einem Fußballspiel, denn das ganze Geschehen spielte sich vor dem Strafraum der Einheimischen ab. „Gegen diese Abwehr war es extrem schwer ins letzte Drittel des Platzes zu kommen“, erlebte der TuS-Coach zwar gefühlte 80 Prozent Ballbesitz seines Teams, aber wenig zwingende Tormöglichkeiten. Eine Minute vor Schluss erlöste Dennis Wirtz dann Trainer und Anhang mit einem Gewaltschuss aus 30 Metern ins Tor.

Da Mitkonkurrent Viktoria Birkesdorf sich gleichzeitig eine 2:3-Heimpleite gegen Lohn erlaubte, sind die Dürener Vorortler aus dem Titelrennen ausgeschieden. Ärgste Verfolger des TuS sind nun im Endspurt der TuS Langerwehe und die SG Voreifel. Diese beiden Teams treffen am letzten Spieltag bei der SG aufeinander. „Wir haben es selbst in der Hand“, hat der Schmidter Coach seinem Team eingebleut, dass man nicht mehr auf die anderen zu gucken braucht, wenn man die eigenen Spiele gegen Kelz und am letzten Spieltag in Barmen gewinnt.

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