TuS Lammersdorf will unter die ersten Fünf

Von: Kurt Kaiser
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Trainer Jürgen Theißen (hinten links) und Co-Trainer Christoph Salemink (hinten rechts) peilen einen Platz unter den besten fünf Teams der Aachener Kreisliga B2 an. Foto: Kurt Kaiser

Lammersdorf. Mit der Lammersdorfer Fußballikone Manni Wilden als Trainer schafften die Rot-Weißen vor zwei Jahren den langersehnten Aufstieg in die Kreisliga B. Nach dem Aufstieg zog der Trainer sich auf einen Vorstandsposten zurück, jedoch ist im Frühjahr immer wieder seine Meinung gefragt, denn dann muss er mit dem TuS-Vorstand einen neuen Trainer suchen.

Nach der Saison 2015/16 verabschiedete sich Georg Bauer beim TuS zur Namenscousine nach Schmidt. In der vergangenen Saison trennten sich die Wege von Trainer Michael Vonderbank und des TuS drei Spieltage vor Saisonende. Michael Vonderbank und Georg Bauer gelten zwar als anerkannt gute Trainer, jedoch schafften beide keine zweite Spielzeit an der Schießgasse.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“, erinnerte der Lammersdorfer Vorstand sich bei der erneuten Trainersuche an ein Zitat von Johann Wolfgang Goethe und beorderte den bisherigen Konditionstrainer Jürgen Theißen zum Cheftrainer. Er hatte an den beiden letzten Spieltagen der vergangenen Saison schon das Coaching der Mannschaft übernommen und sie noch auf Tabellenplatz sechs geführt, und damit wurden die Lammersdorfer bestes Eifelteam der Liga. Dieser Titel ist zwar wertlos, jedoch ist er in jedem Jahr ein Ziel für die fünf Nordeifeler B-Ligisten.

Mit Christoph Salemink holte Jürgen Theißen noch einen Co-Trainer an Bord, der bisher in der Defensive spielte und in der Mannschaft bestens bekannt ist. Bei größeren Personalproblemen kann der Co-Trainer auch noch auf dem Spielfeld eingesetzt werden.

Bei der Definition des Saisonziels sind sich Trainer und Co-Trainer einig: „Schönen Fußball spielen und besser abschneiden als im letzten Jahr.“ Sie peilen beide Tabellenplatz fünf oder besser an. „Mit dem Aufstieg werden wir nichts zu tun haben“, weist Jürgen Theißen Gedanken an Meisterschaft und Aufstieg weit von sich und nennt als Titelkandidaten Borussia Brand, den FC Stolberg und Blau-Weiß Aachen-Burtscheid.

Früher als ihre Mitkonkurrenten in der Liga starteten die Lammersdorfer schon am 16. Juni in die Saisonvorbereitung und konnten die ersten Testspiele erfolgreich bestreiten. Gegen den SV Oberzissen landeten sie einen 3:0-Erfolg, den Ligakonkurrenten der vergangenen Saison, SV Kalterherberg, besiegten sie beim Turnier in Eicherscheid mit 4:0. Gegen den TuS Mützenich lief es dann nicht wunschgemäß für Theißens Schützlinge, die eine 1:2-Niederlage verdauen mussten.

Gegen den Dürener A-Ligisten TuS Schmidt gab es an der Schmidter Eichheckstraße eine 2:3-Niederlage. Dass die Lammersdorfer an der Schießgasse beheimatet sind, unterstrichen sie dann aber im nächsten Test bei der Zweitvertretung der SG Vossenack/Hürtgen, die sie 12:0 besiegten.

Bevor die Rot-Weißen am 27. August mit der Heimbegegnung gegen den VfR Forst in die Saison starten, steht an diesem Sonntag noch die Kreispokalbegegnung gegen den Ligakonkurrenten Sportfreunde Hehlrath im Fokus. Bereits am zweiten Spieltag steht für den TuS das erste Eifelderby bei der Zweitvertretung des TV Konzen auf dem neuen Spielplan.

Aus personeller Sicht dürfte sich die Situation bei den Lammersdorfern verbessert haben, allerdings weiß der Coach, dass man Torjäger Leopold Schorr, der sich eine Fußball-Auszeit gönnt, kaum ersetzen kann. Nikolai Schmitz und Julien Wolf unterstützen in der kommenden Saison die zweite Mannschaft, die den Aufstieg in die C-Liga schaffte. Benjamin Grieger zog es zur Zweitvertretung von Inde Hahn.

Zurück an die Schießgasse

Zurück an die Schießgasse zog es nach einem kurzen Abstecher zum TuS Schmidt wieder Sven Ewald und Aldin Gegic. Alexander Koll und Michael Hammerschmidt wechselten von Hertha Strauch zum TuS. Aus der eigenen Zweiten wurde Kevin Clement in den Kader der Ersten befördert. Marvin Gouders erzielte bisher die Tore für den FV Vaalserquartier. Von der niederländischen Grenze zog es ihn in der Sommerpause in die Nordeifel.

„Ich glaube, dass wir eine gute Mannschaft haben. Um aber besser abzuschneiden als in der vergangenen Saison, müssen wir konstanter spielen“, will der Coach unnötige Punktverluste gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte vermeiden. Sollte das gelingen, ist es den Lammersdorfern in dieser Saison durchaus zuzutrauen, zumindest einmal an den oberen Plätzen zu schnuppern.

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