TuS Lammersdorf freut sich über die Pannen der Konkurrenten

Von: kk
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Von der ersten Minute stand der Torwart der Rotter Zweiten, Andreas Bügler, gegen Lammersdorf im Blickpunkt. In dieser Situation konnte er per Fußabwehr klären. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Der 24. Spieltag in der Aachener Kreisliga C4 verlief ganz nach dem Gusto des TuS Lammersdorf, denn während der TuS einen 7:0-Sieg gegen SV Rott II feierte, mussten seine Mitkonkurrenten TV Konzen II und Hertha Strauch sich mit unerwarteten Punkteteilungen begnügen.

Ein Unentschieden, dass in der Endabrechnung noch wehtun könnte, leistete sich der bisherige Tabellenführer der Aachener Kreisliga C4, TV Konzen II gegen Eintracht Kornelimünster II. Dementsprechend mies gelaunt war Konzens Trainer Frank Thielen. „Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt und waren nicht eng genug an unseren Gegenspielern dran.

Dann muss man sich nicht wundern, wenn man fünf Minuten vor Schluss so ein blödes Ei rein kriegt und nur einen Punkt holt“, motzte er. Sven Huppertz hatte die Konzener in Führung gebracht, die es aber vergaßen diese auszubauen. Fünf Minuten vor Spielende wurden sie mit dem Ausgleich bestraft, der die Tabellenführung kostete.

Diese übernahm aufgrund des besseren Torverhältnisses der TuS Lammersdorf. Von der ersten Minute stand in der Partie bei Rott II am Tiergarten der Rotter Torwart Andreas Bügler im Fokus. Nach einer torlosen halben Stunde eröffnete Dennis Theißen den Torreigen. Leopold Schorr erhöhte wenige Minuten später und zeichnete direkt nach der Pause für die 3:0-Führung verantwortlich. Nach einer guten Stunde hieß es durch Sebastian Thönnessen 4:0 für den TuS.

Dennis Theißen baute die Führung auf 5:0 aus und machte auch das halbe Dutzend voll. Til Krank setzte mit dem 7:0 den Schlusspunkt unter einer total einseitigen Begegnung. „Sicher hätten wir noch höher gewinnen können, aber die Rotter hatten einen guten Torwart“, vermisste Lammersdorfs Trainer Manni Wilden die Gegenwehr des Gegners und erlebte einen unaufgeregten Sonntagmorgen in Rott. Für die Rotter bedeutete die Niederlage, dass sie nach langem Betteln nun im Abstiegskampf angekommen sind.

Nach Toren von Mario Esch und Jens Breuer führte Hertha Strauch schon 2:0 bei Hertha Walheim III. „Wenn wir das 3:0 nachlegen, ist alles gelaufen“, ärgerte Hertha-Trainer Kevin Breuer sich über einige ausgelassene Möglichkeiten. Die Walheimer nutzten einen Torwartfehler zum Anschlusstreffer und kamen in der 97. Minute nach einem Abwehrfehler zum Ausgleich. „Ich muss die Mannschaft in Schutz nehmen, denn bei uns gehen einige auf dem Zahnfleisch, aber wir waren am Ende auch nicht clever genug, um den Dreier mitzunehmen“.

Bergwacht Rohrens Trainer Chris Brandenburg attestierte seiner Mannschaft eine kämpferisch gute Leistung, jedoch musste sie gegen eine mit Spielern aus der Ersten aufgemotzte Zweitvertretung von Inde Hahn eine unglückliche 1:2-Niederlage hinnehmen. Erst in der allerletzten Sekunde kamen die Hahner durch einen direkt verwandelten Freistoß zum Siegtreffer. „Meine Mannschaft tut mir Leid, denn sie hatte mit dieser guten kämpferischen Leistung einen Punkt verdient“, wusste der Trainer, dass mit etwas mehr Glück ein Remis möglich war.

Im Tabellenkeller gewann Germania Eicherscheid II 3:1 gegen den TV Höfen, allerdings war dieser Sieg auch zwingend nötig, denn im Rotlichtviertel der Liga wurde am vergangenen Spieltag kräftig gepunktet. Für die Höfener dürfte die Niederlage im Abstiegsderby das endgültige Aus gewesen sein. „Leider haben wir die erste Halbzeit total verschlafen. Die zweite Halbzeit konnten wir dann ausgeglichen gestalten und hatten ein 2:2 verdient“, so die Einschätzung von Höfens Trainer Horst Nickel. Jens Lutterbach hatte mit zwei Toren für die Pausenführung der Eicherscheider gesorgt.

Rene Jansen konnte zwar zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzen. Sebastian Corda machte durch einen verwandelten Freistoß den Endstand klar. „Wir haben die erste Halbzeit klar bestimmt und hätten auch 3:0 oder 4:0 führen können. Warum wir in der zweiten Halbzeit so einen Einbruch hatten, weiß ich auch nicht, aber letztendlich ist unser Sieg verdient“, resümierte Eicherscheids Mannschaftssprecher Dominik Breuer.

Ohne Acht im Kurviertel

Erleichtert war Lars Jacobs, der Trainer der SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich, nach dem hauchdünnen 1:0-Erfolg bei Blau Weiß Aachen Burtscheid. In Aachens Kurviertel musste der Coach acht Spieler ersetzen, landete aber dennoch einen eminent wichtigen Sieg im Abstiegskampf. „Kämpferisch hat die Mannschaft alles gegeben, es war aber auch sehr wichtig hier zu punkten“.

Bastian Bienentreu sorgte in der 94. Minute für den Treffer des Tages, vorher hatte die SG einen Strafstoß verschossen.

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