Turnhalle auf der Haag: Verbesserung in kleinen Schritten

Von: P. St.
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Nahe dran: Der Projektausschuss zur energetischen Sanierung der Hauptschule auf der Haag in Monschau informierte sich über das weitere Vorgehen. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Die 40 Jahre alte Zweifach-Turnhalle auf der Monschauer Haag soll wieder ein Schmuckstück werden. Daran ändert auch nicht, dass die nur durch den Schulhof getrennte benachbarte Hauptschule im Sommer 2015 den Betrieb einstellte und seit Oktober 2015 als Notunterkunft für Flüchtlinge dient.

Auch diese Interimslösung neigt sich in Kürze dem Ende, und über die weitere Verwendung des Gebäudes gibt es bislang nur Spekulationen.

Die Sporthalle aber soll langfristig Bestand haben. Das unterstrich jetzt auch der Projektausschuss zur Sanierung der Turnhalle bei einer weiteren Ortsbesichtigung. Bereits seit dem Jahr 2014 läuft die energetische Sanierung der Halle. Insgesamt beläuft sich die Kostenschätzung für diese Maßnahme auf gut 1,4 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2018 soll die Sanierung, die in kleinen Schritten erfolgt, abgeschlossen sein. Bislang, betonte Architekt Peter Kutsch, befinde man sich sicher im Kostenrahmen. Die Gebäudehülle (Wärmedämmung, Fenster, Türen Dacharbeiten) ist bereits erneuert worden. Bis auf kleine Restarbeiten gilt das auch für die Haustechnik.

Die nächste Runde der Sanierung, die im laufenden Jahr 2017 ansteht, konzentriert sich auf die Sanierung der Umkleiden und des Duschtraktes, denn trotz eines inzwischen ansehnlichen Erscheinungsbildes vermittelt das innere des Gebäudes noch weitgehend den Charme der 1970er Jahre. 200 000 Euro stehen in diesem Jahr als Budget zur Verfügung. Im Umkleide- und Duschbereich sollen die klobigen Waschanlagen abgebaut werden und durch Einzel-Waschtische ersetzt werden; die Zahl der Duschen soll von jetzt acht auf sechs reduziert werden.

Neben einem neuen Farbanstrich werden auch die beiden Lichtkuppeln ausgetauscht. Nach längerer Abwägung sprach sich der Projektausschuss dafür aus, keine Trennwand in diesem Bereich vorzusehen. Zunächst soll nur eine Hälfte des Duschtraktes in Angriff genommen werden, so dass eine komplette Schließung der Halle in diesem Jahr nicht erforderlich sein wird. Die Arbeiten werden dann im kommenden Jahr zum Abschluss gebracht. Auch kam der Projektausschuss überein, die bisherigen Lehrertoiletten für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Außentreppe wird erneuert

Auch die stark beschädigte Außen-Fluchttreppe wird komplett in Stahl erneuert. Eine Betonsanierung wäre zu aufwendig gewesen. Im abschließenden Schritt erfolgen dann 2018 die Aufwertung von Foyer (26.000 Euro) und Tribüne (146.000 Euro).

Der Projektausschuss beschloss als Empfehlung an den Bauausschuss, dem Architekturbüro den Auftrag für eine Planung zu erteilen. Nicht mitgetragen wurde dieses Vorgehen von der SPD-Fraktion. Wegen der nicht gesicherten Haushaltssituation hätte man, so Gregor Mathar, die weiteren Maßnahmen lieber ins Jahr 2020 verschoben.

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