„Turbo-Kreisel“ statt Ampel in Roetgen?

Von: P. St.
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Roetgen. Für Bürgermeister Manfred Eis und die SPD-Fraktion bietet nur eine Ampelanlage eine sinnvolle Lösung, um den Verkehrsknotenpunkt B 258/Rosentalstraße/Mühlenstraße zu entzerren. Die Städteregion aber kann sich ihrerseits mit einer zweiten innerörtlichen Ampelanlage in der Ortslage Roetgen überhaupt nicht anfreunden. Rund 17.000 Fahrzeuge passieren die Ortslage.

Als Gegenentwurf hat die Städteregion eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die zu der Erkenntnis kommt, dass ein regulärer Kreisverkehr wegen „unzureichender Leistungsfähigkeit“ ausscheidet. Dieses berichtete Umweltdezernent Uwe Zink jetzt in der Sitzung des Städteregions-Bauausschusses. Die Errichtung eines „halben Turbo-Kreisverkehrs“, über den der Verkehr teilweise zweispurig geführt wird, hingegen bringe die besten Qualitätswerte. Eine Ampel dagegen würde den gesamten Verkehrsfluss zwischen der Eifel und Aachen ganztätig „reduzieren“.

Bei der Planung eines „Turbo- Kreisels soll auch die Verlegung von Bushaltestellen und die Sicherheit der Fußgänger überprüft werden. Grundvoraussetzung für diese Variante aber ist der Erwerb von Grundstücksflächen, ein Thema über das die Gemeinde Roetgen bislang nicht mit sich reden ließ. Noch aber sind nicht alle Türen zugefallen, wie Uwe Zink durchblicken ließ. Von einem weiteren Ortstermin mit allen Beteiligten (Südkreis-Kommunen, Polizei, Landesbetrieb Straßenbau) verspricht Zink sich eine Annäherung, da auch andere Grundstückseigentümer betroffen sind. Zink: Wir sind in Verhandlungen, ein Kompromiss ist möglich.“

Aus der Sicht der Städteregion lässt sich in Abwägung aller Interessen „eine zwingende Notwendigkeit zur Signalisierung des Knotenpunktes nicht erkennen.“

Weiterhin hätten Verkehrsbeobachtungen gezeigt, dass die Problematik in der Mühlenstraße und Rosentalstraße zeitlich begrenzt sei. Bis auf die Spitzenverkehrsstunden am Morgen und am Nachmittag komme es hier nicht zu längeren Wartezeiten.

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