TuRa-Sportplatz: Sanierung beginnt

Von: jb
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Das Tor an der Flora bekommt wohl in den nächsten Wochen keinen Ball zu Gesicht: Die Sanierungsarbeiten des Sportplatzes laufen auf Hochtouren und Baufahrzeuge statt Fußballer besiedeln den Platz. Foto: Julia Bäumler

Monschau. Wer in Richtung Flora die Serpentinen hinunter fährt, sieht seit vergangenem Freitag nicht mehr hochmotivierten Fußballer über den Sportplatz des TuRa laufen. Stattdessen verweilen nun dort Baufahrzeuge. Traktoren und Lastwagen. Spätestens jetzt ist klar: Die Sanierung des Aschenplatzes an der Flora des Sportvereins TuRa hat nach endlos langer Planung begonnen!

Schon vor acht Jahren wurde im Rahmen einer stadtweiten Analyse der Beläge von Sportplätzen seitens des Gesundheitsamts festegestellt, dass auch der Sportplatz an der Flora beobachtungsdürftig ist.

Auf der Vorstandssitzung des TuRa im Jahre 2009 entwickelte sich dann langsam aber sicher der Wunsch nach einem Kunstrasenplatz.

Zwei Jahre später war dann klar, dass die Aussichten auf einen Kunstrasenplatz lediglich ein Wunsch bleiben mussten. Mit über einer halben Million Euro war ein Kunstrasenplatz einfach zu teuer.

Nach langer Planung verkündete dann Hermann Mertens von der Verwaltung der Stadt Monschau im März diesen Jahres auf der Vorstandsitzung des TuRa die Planung der Sanierung. Das Warten hatte also ein Ende. Auch wenn es für die Turaner keine Aussicht auf einen Kunstrasenplatz gab, wurde nun die Sanierung von der Theorie in die Praxis umgesetzt.

Und seit vergangen Freitag sind Baufirma, der städtische Bauhof und fleißige Helfer des TuRa an der Sanierung beteiligt. Hermann Mertens berichtet, dass die Sanierung auf maximal 14 Tagen angesetzt sei. Anschließend folgt eine vier- bis sechswöchige Ruhephase. In dieser müsse der Platz jedoch ständig gewalzt und bewässert werden, erklärt Joseph Schünemann, 2. Vorsitzender des TuRa Monschau. Diese Aufgaben übernehmen die TuRaner.

„Ohne die Hilfe des TuRa hätte die Sanierung in diesem Maße nicht stattfinden können“, lobt Mertens die Sportler.

Finanziert wird das Projekt aus Eigenmitteln der Stadt Monschau. Das sei nun die erste Sanierung seit Erstellung des Platzes Mitte der 50er Jahre, erklärt Josef Schünemann.

Aus gesamtstädtischer Sicht ist Hermann Mertens glücklich mit dem Erhalt des Tennenplatzes, da die Stadt Monschau nun von Rasen über Kunstrasen bis hin zu Asche breit in den Bespielmöglichkeiten aufgestellt seil. Zudem sei der Aschenplatz sehr robust.

Der ehemalige TuRa-Vorsitzende Klaus Förster, der vor zwei Jahren sein Amt abtrat und an den Planungen schon lange mitwirkte, findet es schade, dass ein Kunstrasenplatz nicht entstehen konnte, weiß aber auch, dass dieser den finaziellen Rahmen gesprengt hätte. Den Nachteil im Aschenplatz sieht er in der Einstellung von jungen Spielern, die „einfach keine Lust mehr haben auf Asche zu spielen.“ Hermann Mertens hingegen glaubt nicht daran, dass Spieler sich aufgrund dessen nicht für den TuRa entscheiden, da durch die Spielgemeinschaft mit Mützenich und Imgenbroich nicht nur auf dem Aschenplatz gespielt werde.

Ob der Aschenplatz tatsächlich die beste Lösung für den TuRa ist, wird sich dann wohl in den folgenden Jahren erweisen...

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