Tunnel unter der Himmelsleiter soll die Radler schützen
Ein ambinioniertes Projekt: In diesem Bereich der Himmelsleiter soll der Tunnel des Vennbahnradweges die stark befahrende B 258 queren. Foto: Ernst Schneiders
Bis zu fünf Meter tief liegt der Tunnel im Erdreich. Verschwinden wird dann die „Sprungschanze” auf der B 258, wobei der Tunnel nicht an der tiefsten Stelle der heutigen Fahrbahn gebaut wird, sondern ein Stück weit entfernt.
Die Fahrbahn wird dort „begradigt”, so dass künftig auf der Himmelseiter „Schussfahrten” möglich sind, wie Kritiker bereits jetzt befürchten. Sie sehen dort schon heute ein verstärktes Polizeiaufgebot mit Lasermessgeräten im Einsatz, weil der dann ungetrübte Blick ins Tal Richtung Relais Königsberg den einen oder anderen Autofahrer dazu verleiten könnte, etwas fester aufs Gaspedal zu treten als normalerweise.
Als „ambitioniert” hat Uwe Zink, Baudezernent der Städteregion Aachen, die nur auf vier Monate veranschlagte Bauzeit bezeichnet. Bereits im November soll der Tunnel fertig sein und den Radlern auf dem Vennbahn-Radweg eine sichere Querung der Himmelsleiter garantieren.
Damit wäre dann einer der neuralgischen Punkte des Premium-Radweges entschärft, den die Eifelkommunen als Tourismus-Attraktion herbeisehnen. Dann könnte auch die umstrittene Querung in Höhe Münsterbildchen mit der B 258 entfallen, die in der Vergangenheit wegen ihrer befürchteten Gefahren für die Radfahrer für einigen Gesprächsstoff vor allem in Roetgen gesorgt hat.
Eine Brücke über die Himmelsleiter, unter anderem von Uwe Zink seinerzeit favorisiert, ist kein Thema mehr, weil sie zu massiv ins Geld geschlagen wäre. „Der Tunnel ist kostengünstiger”, räumt Zink heute ein.
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Die Fahrbahn wird dort „begradigt”, so dass künftig auf der Himmelseiter „Schussfahrten” möglich sind, wie Kritiker bereits jetzt befürchten. Sie sehen dort schon heute ein verstärktes Polizeiaufgebot mit Lasermessgeräten im Einsatz, weil der dann ungetrübte Blick ins Tal Richtung Relais Königsberg den einen oder anderen Autofahrer dazu verleiten könnte, etwas fester aufs Gaspedal zu treten als normalerweise.
Als „ambitioniert” hat Uwe Zink, Baudezernent der Städteregion Aachen, die nur auf vier Monate veranschlagte Bauzeit bezeichnet. Bereits im November soll der Tunnel fertig sein und den Radlern auf dem Vennbahn-Radweg eine sichere Querung der Himmelsleiter garantieren.
Damit wäre dann einer der neuralgischen Punkte des Premium-Radweges entschärft, den die Eifelkommunen als Tourismus-Attraktion herbeisehnen. Dann könnte auch die umstrittene Querung in Höhe Münsterbildchen mit der B 258 entfallen, die in der Vergangenheit wegen ihrer befürchteten Gefahren für die Radfahrer für einigen Gesprächsstoff vor allem in Roetgen gesorgt hat.
Eine Brücke über die Himmelsleiter, unter anderem von Uwe Zink seinerzeit favorisiert, ist kein Thema mehr, weil sie zu massiv ins Geld geschlagen wäre. „Der Tunnel ist kostengünstiger”, räumt Zink heute ein.





