Tunnel für die Bundesstraße in Einruhr

Von: sas
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Auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Einruhr wurden Josef Wolgarten (5.v.r.) von Christoph Poschen (r.) für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Sarah Irlenbusch

Einruhr. Die rund zehn Jahre andauernden Investitionen, vor allem in die Infrastruktur, hätten sich längst ausgezahlt, betonte der Einruhrer Ortsvorsteher Christoph Poschen. Vor der Mitgliederversammlung der Einruhrer Ortsverband der CDU verkündete Poschen, dass im vergangenen Jahr 200.000 Übernachtungen in der Gemeinde gezählt werden konnten.

„Mehr als die Hälfte der Übernachtungen fallen auf Einruhr und Erkensruhr”, freute sich der Ortsvorsteher. Deutlich dazu beigetragen, dass so viele Gäste die Region besuchten, hätten Eifelsteig und Wildnistrail.

Wichtig war für die Mitglieder vor allem der neu entwickelte Flächennutzungsplan. Hinfällig sei die angedachte Möglichkeit, hinter dem Tretbecken, in der so genannten Paffenaul, zukünftig Bauland auszuweisen. „Das ist aus Naturschutzgründen nicht möglich”, wusste Poschen. Hingegen seien eine Verlängerung der Römerstraße und eine Bebauung oberhalb des Friedhofes denkbar. „Doch ob das jemals Bauland wird, muss abgewartete werden.” Dies müsse die Bezirksregierung entscheiden. Wahrscheinlich werde im Sommer der neue Flächennutzungsplan beschlossen. Erst danach könne ein Bebauungsplan entwickelt werden.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft” habe deutlich gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement sei, betonte Poschen. Einruhr holte sich auf Landesebene die Silbermedaille. Gleiches gelte für den Neubau der Duschen im Naturfreibad. „Auch hier haben die Vereine zusammen gearbeitet.” Dank eines Finanzzuschusses der Städteregion und vor allem des Marathonvereins werde demnächst ein Ruderbootssteg gebaut.

Trotz der schlechten finanziellen Lage der Gemeinde seien die Straßen „Auf dem Römer” und „Heilsteinstraße” ausgebessert worden. Geplant sei zudem eine Erneuerung der Straße zwischen Erkensruhr und Hirschrott. Allerdings könne hier wahrscheinlich nicht nur die Deckschicht ausgebessert werden, sondern müsse zudem auch der Unterbau erneuert werden.

Ein wichtiger Schritt für den Tourismus sei die geplante Unterführung unter den Hauptstrasse B266. „Wanderer sollen die Straße zukünftig nicht mehr über-, sondern unterqueren”, sagte Poschen. Konkreteres konnte Poschen noch nicht verraten.
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