Mützenich - Tuniertag der Kaltblutfreunde Aachen

Tuniertag der Kaltblutfreunde Aachen

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Die Mützenicher Reithalle war am Sonntag fest in der Hand der Kaltblutfreunde Aachen und ihren Pferden. In Turnierform wurden Tier und Reiter mit Vielseitigkeitsübungen geprobt. Foto: Alina Schreiber

Mützenich. Dampfende, schnaubende und etwas streng riechende Geschöpfe zeigten ihre gefühlvolle und geschickte Seite vor frierendem Publikum: Vergangenen Sonntag stand der Kaltbluttag der Kaltblutfreunde Aachen in der Mützenicher Reithalle auf dem Programm.

Um 11 Uhr ging es los und die hohen Rösser zeigten, dass auch bei schlechter Witterung stets Verlass auf sie ist. Eigentlich ist Mützenich eher bekannt für das jährliche Kaltblutrennen, das sich im Sommer beim Turnier des Reitvereins St. Georg Mützenich ereignet, während nun auch die kalte Jahreszeit als kleine Probe der Vielseitigkeit der Kaltblutpferde genutzt wurde.

Die Kaltblutfreunde Aachen sind ein kleiner Verein, der 2008 gegründet wurde und mittlerweile ungefähr 60 Mitglieder aufweisen kann. Diese stammen aus dem gesamten Umkreis und teilen ihre Liebe zu den „dicken Wegbegleitern“. Horst Steffens und Bernhard Ungermann haben die meisten Pferde des Vereins und repräsentieren diesen daher in besonderem Maße.

Siegerin wird Vereinsmitglied

An dem Mützenicher Turnier nahmen rund 20 Kaltblüter mit Reitern teil und stellten ihr Können in verschiedenen Disziplinen unter Beweis. Beim Kegelreiten setzte sich Julia Zenner im Finale gegen Katharina Steffens durch und entschied sich wenig später, den Kaltblutfreunden aus Aachen beizutreten.

Außerdem gab es einen Geschicklichkeits-Parcours, der mit einem Zugschlitten, auf dem sich eine gefüllte Wasserwanne befand, in möglichst kurzer Zeit bewältigt werden musste.

Dazu bildeten beim „Ride & Drive“ ein Reiter und ein Kutschen-Team eine Mannschaft. Kegelfahrten mit dem Einspänner und Beladen eines Langholzwagens standen ebenfalls auf der Tagesordnung.

Als absoluten Höhepunkt wurde eine Kaltblut-Quadrille mit komplizierten Dressurelementen und atemberaubenden Formationen geboten – das Publikum zeigte sich schließlich begeistert.

Begleitet wurde die Veranstaltung in der Reithalle stets von einem kritischen Schiedsgericht, das sich aus Wolfgang Groten und Hermann Mündel zusammensetzte, der zusätzlich als Organisator des Walheimer Erntedankfestes tätig ist.

„Als Dankeschön, dass wir mit den Pferden da immer auftreten, kommt er her und hilft uns“, erklärt Ralf Ganka, Schriftführer der Kaltblutfreunde.

So kamen die Pferdeliebhaber letztlich in jeder Hinsicht auf ihre Kosten, da auch für das leibliche Wohl mit Erbsensuppe, Glühwein oder Bier gesorgt war, so dass man sich auch bei kalten Temperaturen wohlfühlte und die volle Aufmerksamkeit den robusten Kaltblutpferden schenken konnte.

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