Tunesische Delegation zu Gast im Amt für Bevölkerungsschutz

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Besuch aus Tunesien (v. l.): Colonel Majeur Mohamet Ataknit (Direktor der nationalen Zivilschutzschule), Dolmetscher, Amtsleiterin Marlis Cremer, Colonel Majeur Kais Ben Naceur (Projektleiter) und Kreisbrandmeister Bernd Hollands in Simmerath. Foto: Ralf Hoffmann

Simmerath. Eine achtköpfige tunesische Delegation war jetzt im städteregionalen Amt für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz in Simmerath zu Gast. Vermittelt hatten den Besuch die Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) aus Ahrweiler, die zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz des Bundes gehört.

Das Bundesamt betreut ein bilaterales Projekt zwischen Deutschland und Tunesien. Durch Ausstattung, Aus- und Fortbildung sollen die tunesischen Krisenstrukturen und Bevölkerungsschutzaufgaben gestärkt werden. Dabei gehen die Ausbildungen im strategisch-administrativen Krisenmanagement und die Ausstattungshilfen im operativ-taktischen Bereich Hand in Hand. Projektpartner des Bundesamts ist die tunesische nationale Zivilschutzbehörde „Office Nationale pour la protection Civile“, die sowohl für die Rettungsdienste als auch die Feuerwehren zuständig ist.

Der Delegation gehörten unter anderem die Projektleiter, der Direktor der nationalen Schule für Zivilschutz (Ecole Nationale pour la protection Civile) sowie mehrere Regional-Direktoren an. Begleitet wurde die Delegation von den Projektverantwortlichen des Bundesamtes, Tom Neumann und Ronja Zimmermann, sowie den AKNZ-Vertretern Frank Ehl und Gero Steup.

Marlis Cremer, Leiterin des städteregionalen Amtes für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, erläuterte die Strukturen einer unteren Katastrophenschutzbehörde und ihre Aufgaben in Nordrhein-Westfalen am Beispiel der Städteregion Aachen. Zwei Dolmetscher übersetzten während der Vorträge ins Arabische, Kreisbrandmeister Bernd Hollands erläuterte den Gästen auf Französisch die Strukturen der Einsatzleitung und führte den in Simmerath eingerichteten Stabsraum vor.

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